NRW-Welterbe-Kandidat: «Industrielle Kulturlandschaft Ruhrgebiet»

Düsseldorf (dpa/lnw) - Nordrhein-Westfalen geht nur mit einem Kandidaten in das Rennen um die bundesdeutschen Vorschläge der künftigen Unesco-Welterbestätten. NRW-Bauminister Michael Groschek (SPD) präsentierte am Donnerstag die «Industrielle Kulturlandschaft Ruhrgebiet» als einzigen Bewerber des Landes für die deutsche Vorschlagsliste. Nach Ansicht der Jury habe nur dieser Kandidat das Potenzial, auf die renommierte Liste zu gelangen. Die anderen Bewerber waren die Müngstener Brücke, die Bauten von Mies van der Rohe in Krefeld, die Radiosternwarte in Bad Münstereifel, die Wasserlandschaft in Paderborn, der Stadtkern von Kaiserswerth sowie Schloss Benrath in Düsseldorf, der Prinzipalmarkt in Münster und der Fundort Neanderthal. Jedes Bundesland darf bis zu zwei Vorschläge einreichen.

Pressemitteilung

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