Sperrung der A1 bei Köln ohne großen Stau am ersten Tag
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Die Autobahn A1 ist bei Köln in eine Fahrtrichtung gesperrt. Foto: Bernd Thissen
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Köln (dpa/lnw) - Ohne großen Stau hat die mehrtägige Sperrung der Autobahn 1 bei Leverkusen in Fahrtrichtung Köln am Samstag begonnen. Nach Informationen der Kölner Polizei gab es im Tagesverlauf nur eine Staulänge von einem Kilometer im Zuge der Sperrung. «Das scheint im Moment einigermaßen zu laufen», sagte ein Sprecher der Polizei.

Nach Einschätzung von Straßen.NRW haben viele Autofahrer die Ausweichempfehlungen berücksichtigt. «Heute sind wir zufrieden», sagte ein Sprecher des Landesbetriebes am Nachmittag der Deutschen Presse-Agentur. Es sei nicht zu großen Staus gekommen und offenbar auch weniger auf der Autobahn los als an den Samstagen sonst.

Bei Bauarbeiten war acht Meter unter der Fahrbahn ein verdächtiger Gegenstand festgestellt worden, bei dem es sich um einen Blindgänger handeln könnte. Um herauszufinden, was da genau liegt, wird mit großen Spezialgeräten ein 4,5 mal 4,5 Meter großes Loch gegraben. Die Arbeiten kämen planmäßig voran: «Das läuft», sagte der Sprecher.

Spätestens zum Wochenanfang dürfte die Staugefahr erheblich zunehmen, wenn Tausende Pendler, Berufskraftfahrer und Messebesucher zu ihren Zielen unterwegs sind. «Natürlich wird das am Montag eine andere Hausnummer», sagte der Sprecher des Landesbetriebs. Autofahrer sollten den Bereich zwischen Kreuz Leverkusen-West und Anschlussstelle Köln-Niehl weiträumig umfahren, hieß es im Vorfeld.

Umleitungen führen aus Richtung Norden bereits ab dem Kreuz Hilden über die A46 und dann über die A57. Aus Osten kommend sollten Verkehrsteilnehmer ab dem Kreuz Leverkusen über die A3 und A4 ausweichen. Wer kann, sollte das Auto stehenlassen und andere Verkehrsmittel nehmen, wie das Informationsportal Straßen.NRW empfiehlt.

Die am frühen Samstagmorgen begonnene Sperrung soll bis mindestens Mittwochabend (11.10.) dauern. Erst am folgenden Wochenende könnten alle Spuren wieder freigegeben werden, teilte der Landesbetrieb im Vorfeld mit. Sollte sich der Verdacht einer Weltkriegsbombe unter der Autobahn bestätigen, seien weitere Sperrungen nicht ausgeschlossen.

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