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 Von unserem Redaktionsmitglied Anja Husmann
Wadersloh (gl). Geduld ist gefragt in Sachen Kunstrasenplatz Liesborn: In dieser Woche erreichte die Planer und den Verein ein Schreiben des Kreisumweltamtes, mit dem noch einige Angaben speziell über Hochwasserentwicklung und Wasserableitungen in diesem Bereich eingefordert werden („Die Glocke“ berichtete). Dadurch verschiebt sich der Baubeginn etwas nach hinten. Spätestens Ende Dezember soll aber mit dem Umbau des alten Tennenplatzes begonnen werden. Bei den Jubiläumsfeiern vom 29. Mai bis 2. Juni zum 90-jährigen Vereinsbestehen soll der Kunstrasenplatz eingeweiht werden.
Parallel zum Bauantrag, den Diplom-Ingenieurin und Architektin Birgit Schütte beim Kreis Warendorf gestellt hat, läuft bereits die Ausschreibung für die Baumaßnahme. Dafür sei das von der Arbeitsgruppe Kunstrasenplatz erarbeitete Anforderungsprofil die Grundlage, sagte Helmut Künneke, Vorsitzender des SV Westfalen Liesborn. Die Arbeitsgruppe werde die Umbaumaßnahme weiterhin begleiten und die Detailplanung abstimmen – dafür sei jetzt auch mehr Zeit vorhanden, machte Künneke deutlich.
Der Verein sehe nicht nur den Kunstrasenplatz, sondern habe das gesamte Areal im Blick, das nach dem Umbau ein neues, ansprechendes Erscheinungsbild haben soll. Im Vorfeld hatte es in den Ausschüssen Diskussionen um den Baumbestand der Anlage gegeben. Dazu sagte der Vorsitzende, dass nach dem Umbau nicht weniger Grün vorhanden sein werde als vorher. Vor allem an der Bachseite sei geplant, neue Bäume anzupflanzen. Dass in der Nähe eines Kunstrasenplatzes keine Bäume mit Flugsamen vorhanden sein sollten, die dann in der Beschichtung aufkeimen und diese zerstören, erklärte Planer und Diplom-Ingenieur Rudolf Brinkmann.
Laut Franz Holtmann, Jugendleiter und Fußball-Obmann des Vereins, müsse Anfang Januar mit dem Training begonnen werden, da am 13. Februar die Rückrunde starte. Durch die Bauverzögerung sieht er Probleme auf die Mannschaften zukommen. Vorsitzender Helmut Künneke ist jedoch optimistisch. Für das Training werde man nach Diestedde oder Wadersloh ausweichen müssen, mit Diestedde habe man im Jugendbereich ohnehin eine Kooperation. Ende dieser Woche will Künneke beim Fußballkreis Beckum klären, ob möglichst viele Heimspiele in die Vorrunde gelegt werden können. Für eventuelle Unannehmlichkeiten werde man hinterher jedoch mit einem schönen Platz belohnt, der letztendlich allen zugute komme.
Das Bild zeigt (v. l.) Vereinsvorsitzender Helmut Künneke, Benjamin Nienaber (Zweiter Vorsitzender), Norbert Morfeld, Allgemeiner Vertreter, Diplom-Ingenieur Rudolf Brinkmann (Planer und Bauleiter) und Diplom-Ingenieurin Birgit Schütte.
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