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Oelde / Stromberg (eh). „Anderen Schauspiel-Kollegen verzeiht man Fehler eher als dem Partner. Das macht es für uns diesmal schwieriger“, sagt Michael Bökamp. Für den Oelder und seine Frau Jana wird „Schatten der Vergangenheit“, die neue Inszenierung der Stromberger Burgbühne, am Samstag, 7. August, ab 20 Uhr eine zweifache Premiere sein: Denn erstmals spielen die beiden ein Liebespaar und haben mehrere gemeinsame Szenen.
Michael Bökamp steht als Major Richard Worthington auf den Stufen vor der Kreuzkirche, seine Frau spielt die Schriftstellerin Virginia Berresford, angeblich seine flüchtige Bekannte aus Indien. Zum Ensemble der Burgbühne gehören der Oelder und die gebürtige Slowakin, die sich 2000 bei einer Europawoche des Kolpings kennengelernt haben, schon seit einigen Jahren. „Weil ich einem Freund aus Patsche helfen wollte, habe ich 2001 eine Rolle im plattdeutschen Theater des Krinks übernommen und dabei Reimund Fränzel kennengelernt“, erinnert sich der 44-Jährige. Fränzel ist Regisseur der Burgbühne, und so war es nicht mehr allzu weit bis zu Bökamps erster Stromberger Rolle in „Andorra“ (2002). 2004 stieg auch Jana ein.
„Theater zu spielen ist ein zeitaufwendiges Hobby“, betont Michael Bökamp mit Blick auf die vielen Proben und Aufführungen sowie auf das gesellige Beisammensein an der Burgbühne. „Wenn der Partner dafür kein Verständnis hätte, wäre es fatal.“ Bei Bökamps ist das kein Problem. Beide schätzen das Miteinander im Ensemble der Freilichtbühne.
Mehr dazu lesen Sie am Samstag in der Oelder und der Beckumer Ausgabe der "Glocke".
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