Beckum (scl). Rund 1,2 Millionen Euro haben die Phoenix Zementwerke an ihrem Firmenstandort Beckum in eine neue Sichteranlage investiert. Das Gerät, das bei der Zementherstellung nach dem Mahlvorgang grobes von feinem Material trennt, wurde von der ebenfalls in Beckum ansässigen Maschinenfabrik Christian Pfeiffer gefertigt. Vertreter beider Unternehmen nahmen die Anlage am Mittag offiziell in Betrieb.
Sie ersetzt zwei 40 Jahre alte Sichter und ermöglicht bei Phoenix künftig die Produktion hochfeiner Zementsorten, die bisher nicht hergestellt werden konnten. Der hohe Effizienzgrad der neuesten Sichtergeneration sorgt zudem für Kosteneinsparungen bei der Zementproduktion.
Der Einbau der komplexen Anlage in das vorhandene Betriebsgebäude erwies sich als technische Herausforderung. Zumal die Installation bei laufendem Betrieb erfolgen musste. Die Komponenten, von denen die schwerste sechs bis sieben Tonnen wiegt, mussten per Kran durch das eigens geöffnete Dach gehievt werden.
Das Bild zeigt Erich Pichlmaier (Maschinenfabrik Pfeiffer, l.) und Dr. Gustav Krogbeumker (Phoenix Zementwerke) beim Start der Anlage.
|