 Von unserem Redaktionsmitglied STEFANIE HELMERS
Warendorf (gl). Mit einem Lächeln treten Melanie und Florian (Namen von der Redaktion geändert) auf den Parkplatz „Oberer Lohwall“. In dem unscheinbaren blauen Bulli, der jetzt hinter ihnen steht, haben sie gerade mit Jan Sosna vom Arbeitskreis Jugend- und Drogenberatung gesprochen. Das junge Paar macht gerade einen Entzug durch. Die beiden waren nicht wie andere mit Heroin in die Sucht eingestiegen, sondern mit dem Ersatzstoff Methadon.
Das ist eher selten, sagt Diplom-Sozialpädagoge Jan Sosna (Bild). Mit der mobilen Drogenberatung – kurz Drobs-Mobil – parkt er jeden Donnerstag für zwei Stunden auf dem Lohwall. Die meisten seiner Klienten sind heroinabhängig und erhalten Methadon von ihrem Arzt. Damit sollen sie langfristig von den Drogen loskommen. Doch Jan Sosna weiß auch, dass es einen Schwarzmarkt für Methadon gibt.
Wenn Heroinsüchtigen Methadon verschrieben wird, müssen sie oft auch eine psychosoziale Begleitung in Anspruch nehmen – also zum Beispiel regelmäßig zum Drobs-Mobil kommen. Sozialpädagoge Jan Sosna hat bereits in zahlreichen Einrichtungen für Süchtige gearbeitet. So weiß er zum Beispiel auch, wovon er spricht, wenn er eine Therapie vorschlägt.
Ausführlicher Bericht in der Warendorfer Glocke-Ausgabe vom 31. Juli.
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