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Für Schüler

Es gibt viel Spannendes über die Zeitung zu erfahren, zum Beispiel wie riesig die Druckmaschine ist, mit der „Die Glocke“ jeden Tag gedruckt wird, oder warum die Zeitung unten so kleine Löcher hat. Bist Du neugierig geworden? Dann mal los!

:: Glocke-ABC
:: Wer? Wie? Was? Fragen und Antworten zur „Glocke“
:: Die Glocke im Wandel der Zeit



Es gibt sogar manchmal Enten in der Zeitung. Wusstest Du das? Wenn Du erfahren willst, was das für Enten sind, dann durchstöbere unser „Glocke“-ABC. Dort steht auch noch viel mehr Interessantes.

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Artikel: Einen Text in der Zeitung nennt man Artikel.

Auflage: So nennt man die Zahl der Zeitungen, die an einem Tag gedruckt werden. Bei der Glocke werden jeden Tag 60.000 Zeitungen gedruckt. Würde man 60.000 Zeitungen aufeinander legen, wären diese so hoch wie ein riesiger Wolkenkratzer mit 200 Stockwerken.

Aufmacher: Der wichtigste Text auf der Seite heißt Aufmacher. Er steht oben auf der Seite. Er ist oft der längste Text der Seite.

B:

Bericht: Das ist ein längerer Artikel über ein Ereignis, in dem nicht die eigene Meinung des Schreibers steht. Er sagt also nicht, wie ihm das Ereignis gefallen hat.

Bildzeile: Der Text unter einem Foto heißt Bildzeile. Dort wird erklärt, was oder wer auf dem Bild zu sehen ist.

C:

Chefredakteur: So bezeichnet man den Chef der Redaktion, also den Chef der Journalisten und Fotografen, die für die Zeitung arbeiten.

D:

Druckerei: Die Druckerei ist ein großes Gebäude, das in Oelde steht. In diesem Gebäude steht die Druckmaschine. Der Druck der Zeitung beginnt jeden Tag etwa um 23.00 Uhr. Bis 3.00 Uhr morgens wird gedruckt.

Druckmaschine: Die Druckmaschine ist riesengroß. Sie ist zwölf Meter hoch. Das ist so hoch wie ein großer Kastanienbaum. Jede Nacht verarbeitet die Druckmaschine 160 Kilometer Papier. 160 Kilometer – das ist etwa so lang wie die Entfernung von der Stadt Gütersloh bis nach Hannover.

E:

Ente: Enten sollte es in der Zeitung nicht geben. Damit sind nicht die Tiere gemeint. Eine Ente ist in der Zeitungssprache eine falsche Meldung. Das heißt, es ist nicht wahr, was in dem Zeitungstext steht. Ein Beispiel: Die Journalisten einer Zeitung bekommen die Information, dass ein Tiger aus dem Zoo entlaufen ist. Er ist es aber gar nicht. Die Zeitung veröffentlicht das. Es steht also eine falsche Meldung in der Zeitung. Das ist eine Ente.

F:

Farben: Die „Glocke“ wird in bunten Farben gedruckt, was man an den farbigen Bildern erkennen kann. Vier Farben werden zum Drucken gebraucht: Blau, Rot, Gelb und Schwarz. Jeden Tag werden zum Drucken der Zeitung 90 Kilogramm rote, gelbe und blaue Farbe gebraucht und 100 Kilogramm schwarze Farbe. Das sind zusammen ungefähr zehn große Eimer voll. Man braucht nur Blau, Rot, Gelb und Schwarz, weil man aus diesen Farben alle anderen Farben mischen kann.

Fotos: Früher war „Die Glocke“ nur in Schwarz-Weiß gedruckt. Es gab also keine bunten Bilder oder andere Farben in der Zeitung. Das erste bunte Foto erschien im Jahr 1975.

G:

Glocke: Die Zeitung „Die Glocke“ ist eine Tageszeitung. Das heißt, sie erscheint jeden Tag – außer sonntags.

H:

Hintergrund: Das ist eine besondere Textart in der Zeitung. In einem „Hintergrund“ wird ein Ereignis erklärt, oder dort stehen weitere Informationen zu einem Ereignis. Zum Beispiel kann es einen schweren Unfall mit einem Bus gegeben haben. In einem „Hintergrund“ kann dann stehen, welche schweren Unfälle mit Bussen es in der Vergangenheit bereits gegeben hat.

I:

Interview: So nennt man es, wenn ein Reporter einem Menschen viele Fragen stellt. Bei der Befragung sammelt der Reporter Informationen für seinen Text, den er für die Zeitung schreibt.

J:

Journalist: Das ist jemand, der für die Zeitung, das Radio, das Fernsehen oder das Internet arbeitet.

K:

Kommentar: Das ist ein besonderer Artikel in der Zeitung. Der Journalist schreibt in dem Kommentar, was er für eine Meinung zu einem Ereignis hat. Zum Beispiel kann es sein, dass die Politiker beschließen, dass alle Kinder kostenlos Milch in der Schule erhalten sollen. Der Journalist schreibt in einem Kommentar, was er daran gut oder schlecht findet.

Kleinanzeigen: Mit einer Kleinanzeige werden Sachen zum Verkauf oder zum Vermieten angeboten. Das kann zum Beispiel eine Wohnung oder ein Auto sein. Aber es können auch Tiere angeboten werden. Eine kleine Anzeige kostet 7 bis 12 Euro.

Kürzel: Vor oder hinter jedem Text stehen zwei, drei oder vier Buchstaben, zum Beispiel dpa oder spr. Sie nennt man Kürzel. „spr“ ist die Abkürzung für den Namen Karoline Springer, eine Redakteurin der „Glocke“, die diese Texte geschrieben hat. dpa heißt Deutsche Presse-Agentur. Wenn dpa vor einem Text steht, heißt das, der Text kommt von dieser Nachrichtenagentur. Eine Nachrichtenagentur ist eine Firma, bei der Journalisten arbeiten. Die Journalisten sind über die ganze Welt verstreut und berichten aus vielen Ländern. Ihre Berichte und auch Fotos schicken sie zur „Glocke“, aber auch zu anderen Zeitungen. Dafür muss „Die Glocke“ Geld bezahlen.

L:

Layout: Das ist das Fachwort für das Aussehen der Zeitung. Layout ist ein englisches Wort und bedeutet auf Deutsch „Anordnung“. Layout bezeichnet also, wie die Texte und Fotos auf den Zeitungsseite angeordnet sind. 

Lokalteil: So heißt der Teil der Zeitung, in dem du Neuigkeiten und Geschichten aus der Umgebung und dem Ort erfährst, in dem du wohnst.

M:

Meldung: Ein kurzer Text über ein Ereignis, in dem nur das Wichtigste steht.

N:

Nachricht: Die Neuigkeiten in der Zeitung heißen Nachrichten.

Nachrichtenagentur: Das sind Unternehmen, bei denen viele Journalisten arbeiten. Sie sind über die ganze Welt verstreut. Von dort berichten sie aus den verschiedenen Ländern und machen auch Fotos. Ihre Berichte und Fotos schicken sie über den Computer mit einem speziellen Programm an „Die Glocke“ und auch andere Zeitungen, Fernsehsender und Radiosender. So bekommt „Die Glocke“ Nachrichten aus der ganzen Welt.

O:

Ortsmarke: Am Anfang eines Textes steht immer der Ort oder die Stadt, in dem das Ereignis stattgefunden hat, von dem der Text berichtet. Das nennt man Ortsmarke.

P:

Pressemitteilung: Vereine oder Firmen schicken der „Glocke“ Informationen zu. Dort steht zum Beispiel drin, dass ein Kaninchenzüchterverein die schönsten Tiere präsentiert. Auch der Ort und das Datum, an dem die Ausstellung stattfindet, werden genannt. Diese Informationen nennt man Pressemitteilung. Der Verein bittet die Mitarbeiter der „Glocke“, über die Kaninchenausstellung zu berichten.

Q:

Querformat: So wird meist die Form eines Fotos genannt. Ein Foto im Querformat ist ein Bild, das breiter als hoch ist. Das Gegenteil wäre ein Hochformat. Man kann auch sagen, ein Foto im Querformat liegt, ein Foto im Hochformat steht.

R:

Redakteur: Um Redakteur zu werden, braucht man eine Ausbildung. Diese Ausbildung kann man zum Beispiel bei einer Zeitung machen. Man lernt dann, Texte zu schreiben und Menschen zu befragen. Wenn die Ausbildung beendet ist, ist man Redakteur, das heißt ein ausgebildeter Journalist.

Redaktionsschluss: Das ist der Termin, an dem alle Zeitungstexte und Bilder fertig sein müssen. Einen Redaktionsschluss gibt es jeden Tag. Er ist immer spät abends. Nach dem Redaktionsschluss wird die Zeitung gedruckt.

Reportage: Das ist ein ganz ausführlicher Text über ein Ereignis. Der Text ist sehr lebhaft geschrieben und der Leser soll den Eindruck bekommen, dass er das Ereignis beim Lesen miterlebt. Es wird nicht nur das Wichtigste geschrieben, sondern auch, was spannend ist.

S:

Schlagzeile: Ein Text in der Zeitung hat immer eine Überschrift. Das ist die Schlagzeile. Die ist fett gedruckt und in größeren Buchstaben geschrieben als der Rest des Textes.

Seitenkopf: Auf jeder Seite ganz oben steht der Seitenkopf. Er heißt so, weil er wie der Kopf beim Menschen oben ist. Der Seitenkopf bei der „Glocke“ enthält das Datum, an dem die Zeitung erschienen ist, den Namen „Die Glocke“ und ein weiteres Wort, das in der Mitte steht. Dieses Wort beschreibt, was auf der Seite zu lesen ist, also das Thema. Das kann zum Beispiel „Sport“ oder „Politik“ sein.

T:

Titelseite: Der Name für die erste Seite der Zeitung.

Termin: Journalisten haben oft Termine. Zu diesen Terminen werden sie meist eingeladen. Zum Beispiel kann es sein, dass der Bürgermeister einer Stadt zur Eröffnung eines Weihnachtsmarktes einlädt. Die Journalisten kommen zur Eröffnung, um darüber einen Bericht zu schreiben und Fotos zu machen. Vielleicht hat auch eure Schule schon mal Journalisten zu einem Termin eingeladen, wenn besondere Bilder oder selbst gebastelte Laternen ausgestellt wurden.

V:

Verbreitungsgebiet: So nennt man die Orte und Städte, in denen eine Zeitung erscheint. „Die Glocke“ erscheint in den Kreisen Warendorf und Gütersloh. In sechs Städten sitzen Journalisten von der „Glocke“ in einem Büro und berichten von dort aus. Büros sind in Warendorf, Beckum, Ahlen, Gütersloh, Rheda-Wiedenbrück und Oelde. In Oelde ist die Zentrale der „Glocke“. Dort steht auch das Druckhaus, in dem die Zeitung gedruckt wird.

W:

W-Fragen: Ein Text in der Zeitung sollte alle W-Fragen beantworten. Zu den W-Fragen zählen: Wer? Was? Wann? Wo? Wie? Warum? Sie heißen W-Fragen, weil sie mit dem Buchstaben W beginnen.

Z:

Zeitungspapier: Das Papier für die Zeitungen wird in Lastwagen von Finnland, Dänemark und Schweden nach Deutschland gebracht. Das Papier ist auf riesigen Rollen aufgewickelt. Eine Rolle ist etwa 1300 Kilogramm schwer. Das ist ungefähr so schwer wie ein Auto. Auf einer Rolle sind 20 Kilometer Papier aufgewickelt. Jeden Tag kommt ein Lastwagen voll mit Papier zur Druckerei der „Glocke“. Jeden Tag braucht man ungefähr 160 Kilometer Papier zum Drucken der „Glocke“, also acht Rollen.










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