A2: Schwerer Unfall bei Rheda-Wiedenbrück
Bild: Eickhoff
Auf der A2 bei Rheda-Wiedenbrück sind am Mittwoch ein Renault und ein Porsche mit einem Lkw zusammengestoßen, der zuvor über alle drei Fahrspuren geschleudert war. 
Bild: Eickhoff

Die Frau befand sich auf der Rückfahrt aus dem Urlaub, als sie gegen 13.20 Uhr auf der Autobahn 2 zwischen den Anschlussstellen Rheda-Wiedenbrück und Herzebrock-Clarholz mit ihrem Auto gegen einen zuvor verunglückten niederländischen Lastwagen prallte. Ihre beiden Töchter, 22 und 6 Monate alt, die mit im Fahrzeug gesessen hatten, blieben unverletzt. Schwer verletzt wurde ebenfalls der Fahrer des Lastzugs.

Lkw schleuderte quer über alle drei Fahrspuren

Nach Polzeiangaben war der Lastwagen in Richtung Dortmund auf der rechten Fahrspur unterwegs. Der Fahrer (41) bremste dann aus bislang ungeklärten Gründen. Dabei verlor der 41-Jährige offenbar die Gewalt über seine Zugmaschine, die quer über alle drei Fahrspuren schleuderte und anschließend in der Mittelleitplanke liegenblieb. Die 33-Jährige raste mit ihrem Renault in die Unfallstelle. Die vollgepackte Dachbox, die auf dem Renault montiert war, schleuderte durch die Wucht des Aufpralls mehr als zehn Meter weit. Auch der Fahrer eines in Schweden zugelassenen Porsches konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren und krachte in den Auflieger des Lasters. Der Porsche-Fahrer erlitt leichte Verletzungen.

Auf Bundesstraße in Gütersloh ging nichts mehr

Die A 2 blieb bis den den Abend in Fahrtrichtung Dortmund komplett gesperrt. Am Autobahnkreuz Rheda-Wiedenbrück wurde der Verkehr abgeleitet. Auf den Umleitungsstrecken kam es zu erheblichen Beeinträchtigungen im Berufsverkehr. Im Bereich B 61/B 55 und der Gütersloher Straße in Rheda ging vorübergehend nichts mehr. Im Einsatz waren die Feuerwehr, vier Rettungswagen und der Rettungshubschrauber.

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