Australien hat einen eigenen Stammtisch
Gruppenbild mit Känguru: rechts die Gründer und Mitbegründer des Stammtisches mit (v. l.) Reinhard Hövermann mit Jubiläumskuchen, Ina Schrewe, Monika Hövermann, Hans Lietzow sowie Inge und Gerd Borgmann.

„Wir wären gern geblieben“, bedauert er die strengen Bestimmungen für Ausländer. Er und seine Frau würden dafür jetzt oft in den Urlaub dorthin fahren.

Am Samstagabend trafen sich rund 30 Australien-Freunde zu einem Jubiläumstreffen im Buschkrug. Vor zehn Jahren hatten Monika und Reinhard Hövermann den Australien-Stammtisch in Schloß Holte-Stukenbrock ins Leben gerufen. Nach zahlreichen Urlauben „Down under“ kam ihnen die Idee, ihre Erfahrungen an Interessierte weiterzugeben.

Der Stammtisch findet an jedem ersten Samstag im Monat im Buschkrug statt. Aus dem einst kleinen Kreis ist mittlerweile eine große Runde von durchschnittlich 30 Menschen geworden.

Die Australien-Freunde kommen aus dem gesamten Umkreis. Ina Schrewe aus Gütersloh zum Beispiel. Sie hat 2001 bei einem Australienurlaub ihren Ehemann James McDoughal kennengelernt und ist 2002 nach Melbourne ausgewandert. Einmal im Jahr kommt sie zu Besuch nach Deutschland und nimmt – wenn die Zeit passt – auch am Stammtisch in Schloß Holte-Stukenbrock teil.

Zufällig war auch Mitbegründer Hans Lietzow aus Bielefeld anwesend, der seit 1964 in der Nähe von Perth lebt. Regelmäßig kommt er nach Deutschland, um seine Familie und Freunde zu besuchen. Dazu gehören etwa die Stammtischbesucher Gerd und Inge Borgmann, die auch gern ausgewandert wären.

Gerade aus ihrem ersten Australienurlaub zurückgekehrt sind Günter und Gisela Voigt aus Schloß Holte-Stukenbrock. „Die vielen Tipps bei den Stammtischabenden haben uns sehr geholfen“, sagt Günter Voigt, der wie seine Frau von dem Land hellauf begeistert ist.

Karin und Helmut Höcker aus Oerlinghausen, die früher in Schloß Holte-Stukenbrock gewohnt haben, haben 1998 in Queensland geheiratet und sind ebenfalls begeisterte Australien-Touristen. Das Fest am Samstag bot reichlich Gesprächsstoff. Die gut gelaunten „Australier“ feierten bis spät in die Nacht.

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