Baugerüste stürzen in Fußgängerzone
Bild: Darhoven
In der Gütersloher Füßgängerzone sind zwei Baugerüste umgefallen.
Bild: Darhoven

Dabei krachten die Gerüste gegen die gegenüberliegenden Gebäude und zerstörten Schaufensterscheiben. Menschen wurden nicht verletzt. „Wir lagen noch im Bett, als wir plötzlich ein gewaltiges Rumsen und Scheppern hörten. Da haben wir uns schon gedacht, dass irgendwas mit dem Baugerüst passiert sein muss, denn es stürmte ja schon seit Stunden“, sagte eine Anwohnerin, die durch das Getöse aufgeschreckt wurde. Das 18 Meter lange und 14 Meter hohe Baugerüst auf Längsseite der Fußgängerzone war über Eck mit einem 10 Meter langen Gerüst in Richtung Schulstraße verbunden.

Seit Donnerstag warnt der Deutsche Wetterdienst vor orkanartigen Böen in weiten Teilen Nordrhein-Westfalen.

Weitere Meldungen der Polizei:  Die Polizei Gütersloh und die Feuerwehr des Kreises Gütersloh wurden am Sonntagmorgen wegen des Unwetters zu mehreren Einsatzorten gerufen. Glücklicherweise wurden durch den Herbststurm „Herwart“ keine Personen verletzt. Die Polizei Gütersloh fuhr bislang zu 15 witterungsbedingten Einsätzen. Kreisweit wurden mehrere Bauzäune, Warnbaken und ein Pavillon „vom Winde verweht“.

In Rheda-Wiedenbrück musste die Polizei im Bereich der Straße „Am Kleigraben“ einen kompletten Bauzaun abbauen, um weitere Gefahren abzuwenden. Im Verler Ortsteil Kaunitz musste die Feuerwehr zwei Bäume von der Neuenkirchener Straße entfernen. Eine Telefonleitung wurde durch einen umgestürzten Baum im Bereich der Bielefelder Straße / Ostkamp in Versmold beschädigt. Einen Baum musste die Feuerwehr in Gütersloh auf der Holler Straße in Höhe der Niehorster Straße vorsichtshalber fällen, da er auf die Fahrbahn zu kippen drohte.

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