Der Vorstand: (v. l.) Manfred Büngener, Oliver Nickel, Brigitte Barz, Werner Busch, Frank Wulfmeyer
Davor hatte Werner Busch seinen letzten Kassenbericht verlesen und verkündet, dass er aus gesundheitlichen Gründen aus der aktiven Vorstandsarbeit ausscheiden werde. Er bleibe Ehrenvorsitzender und stehe weiterhin für Fragen zur Verfügung. „Ohne Werner Busch würde es den Förderverein wahrscheinlich gar nicht geben“, sagte erster Vorsitzender Oliver Nickel und überreichte ihm einen wunderschönen Blumenstrauß aus Orchideen und weißen Rosen. Auch Wolfgang Wrobel scheidet als Beisitzer aus Gesundheitsgründen aus der Vorstandsarbeit aus. Da er auf der Jahreshauptversammlung nicht anwesend sein konnte, wird ihm das Blumengeschenk nachgereicht.
In seinem Jahresbericht ließ Oliver Nickel die Aktivitäten des vergangenen Jahres noch einmal Revue passieren. Dabei hob er die positiv angelaufenen Schulprojekte hervor, die in Zukunft besonders gefördert werden sollen. Für das kommende Jahr sei geplant, ein Lernportal auf der neuen Internetseite einzurichten, so der erste Vorsitzende. Außerdem sollen Mitglieder einen eigenen Bereich erhalten, in dem sie Protokolle und andere Informationen einsehen könnten. „Für die geplanten neuen Projekte werde ich keine Zeitangaben machen“, sagte Oliver Nickel. Ob sie alle realisiert werden können sei nicht abzusehen.
Ein sehr dringliches Projekt sei bereits in Arbeit. 60 ehemalige sowjetische Kriegsgefangene wurden angeschrieben, ob sie bereit seien, sich interviewen und filmen zu lassen. Es sei außerdem geplant, auch Angehörige zu Wort kommen zu lassen. „Die Zeitzeugen werden immer älter“, räumte Nickel ein.
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Für großes Interesse sorge auch ein aufgetauchter Gedichtband aus Frankreich, der eventuell übersetzt werden soll. Mit einer Archivfahrt nach Moskau sollen weitere Forschungslücken geschlossen werden, so der Vorsitzende. Nach der Versammlung hatten die Mitglieder noch Gelegenheit, sich die Grafikausstellung in den Räumen des Kulturforums am Altenkamp anzuschauen.

