Ehrenzeichen für verdiente Wehrmänner
Bild: Bitter
 Das Deutsche Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber gab es beim Feuerwehrverbandstag am Samstag in Hörste für drei Leistungsträger des heimischen Feuerwehrwesens (v. l.) Hans-Josef Tönsfeuerborn (Westag und Getalit, Wiedenbrück), Wilhelm Köhne (Halle) und Andreas Feismann (Harsewinkel).
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Die Silbernen Auszeichnungen erhielten Andreas Feismann, seit 2007 Stadtbrandmeister von Harsewinkel, Wilhelm Köhne, seit 2005 Chef der Freiwilligen Feuerwehr Halle, und Hans-Josef Tönsfeuerborn, seit 2004 Leiter der Werksfeuerwehr von Westag und Getalit in Wiedenbrück. Hinzu kamen Deutsche Feuerwehrehrenzeichen in Bronze für Brandoberinspektor Jens Eickmeyer (Löschzug Borgholzhausen) sowie für die Brandinspektoren Herbert Birkenhäger (Löschzug Hesselteich) und Hermann Heidenreich (Löschzug Werther).

Der Geschäftsführer des Kreisfeuerverbands, Wolfgang Hildebrandt, berichtete von 3654 Feuerwehreinsätzen (ohne Krankentransporte und Rettungsdienst) im Jahr 2011. Das waren 856 mehr als 2010. Dahinter stehen 40 Groß-, 124 Mittel- und 615 Kleinbrände, 2110 Technische Hilfeleistungen und 720 Fehlalarmierungen. 51 Personen konnten gerettet werden, für drei Menschen kam jede Hilfe zu spät.  Kritisch merkte Hildebrandt 467 Fehlalarmierungen durch Brandmeldeanlagen an und forderte dringend eine verbesserte Wartung der Anlagentechnik.

Besorgt blickte der Geschäftsführer in die Zukunft: „Es wird für die Freiwilligen Feuerwehren zunehmend schwieriger, tagsüber die erforderliche Personalstärke sicherzustellen.“ Nach Hildebrandts Erkenntnis bildet die Sorge um den Arbeitsplatz einen maßgeblichen Faktor. Außerdem seien die Aufhebung der Wehrpflicht und der damit entfallende Ersatzdienst „für die Personalgewinnung bei der Feuerwehr keineswegs förderlich“.

An einem „brandheißen Tag“ vertrat Fachbereichsleiter Thomas Kuhlbusch Landrat Sven-Georg Adenauer. Kuhlbusch ging dabei auch auf den „qualifizierten Einbau“ digitaler Funkgeräte in die Fahrzeuge und die kommenden Übungen ein, für die Multiplikatoren in der Kreisfeuerwehrschule in St. Vit ausgebildet würden.

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