Damit dokumentierte er eindrucksvoll den Klimawandel als eines der zentralen globalen Probleme des 21. Jahrhunderts. Fliegner richtete sein Augenmerk auf schmelzende Gletscher, auf den Anstieg der Meeresspiegel, auf austrocknende Seen und zunehmende Wetterkapriolen.
Der Referent verstand es, mit den Schülern auf Augenhöhe zu arbeiten, um ihnen nicht einfach nur 90 Minuten etwas erzählen zu müssen. Durch Wortspiele fand er schnell den Zugang zu den Auszubildenden im Groß- und Außenhandel. Die Schüler zeigten ein großes Wissen und beantworteten die nicht immer einfachen Fragen des Umweltpädagogen. „Ich finde es sehr wichtig, den Schülern den Klimawandel zu verdeutlichen, weil wir alle etwas tun müssen. Deshalb lasse ich sie an meinem Vortrag teilhaben“, erklärte Fliegner.
Martin Fliegner
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Holland zum Beispiel habe dadurch immer öfter mit erhöhtem Wasserstand zu kämpfen. Auch die Nord-West-Passage, die seit 2008 eisfrei ist, macht dem Umweltforscher große Sorgen. „Es geht schneller voran, als uns lieb ist“, sagte Fliegner. Ihn beunruhige zudem die Tatsache, dass große Schiffe die Passage als Abkürzung nutzten – mit dem Argument, Kohlendioxid einzusparen. Fliegner bangt dabei eher um das sensible Ökosystem dort.
Der Experte gab den Schülern schließlich wertvolle Klimaschutz-Tipps von der Nutzung von Strom über die Abfallvermeidung und den Verzicht aufs Auto bis zum Verzehr von Obst aus der Heimat.

