Erstmals zwei Sprecher gewählt
Bild: Hövelmann
Im Rathaus in Gütersloh sind gestern im Rahmen der Bezirksdelegiertenkonferenz der Bezirksschülervertretung (vorn v. l.) Noah Kahmen und Anthony Masaki zu den neuen Kreisschülersprechern gewählt worden.
Bild: Hövelmann

Erstmals in der Geschichte der seit April 2012 bestehenden BSV wird das Amt mit den beiden Schülern der Jahrgangsstufe 12 des Städtischen Gymnasiums Gütersloh doppelt besetzt. „Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die Arbeit für eine Person allein zu viel ist“, erklärte der 17-jährige Kahmen. Durch die Aufteilung auf zwei Posten ließen sich die anfallenden Aufgaben besser aufteilen. Dazu zählten unter anderem Gespräche mit Politikern, Elternvertretern oder Lehrern. Ein zentraler Aspekt sei zudem die Koordination des Vorstands.

Auch neuer Vorstand der Bezirksschülervertretung steht fest

Auch diesen wählten die 81 Delegierten, die von 31 weiterführenden Schulen des Kreises kamen, im Ratssaal. In den nächsten zwölf Monaten treten Greta Giesen, Vieth Anh Tran, Vivien Kutscha, Hannah Winninghoff, Anastasya Tekidou, Frederic Kalefeld, Meike Rövekamp, Zoe Jonscher, Jennifer Bissing und Alexandra Safiulov federführend für die Belange der Schüler ein.

Die BSV repräsentiert das höchste Gremium aller Schüler des Kreises. Jeder der gut 40 000 Schüler einer weiterführenden Schule habe die Möglichkeit, Anträge einzubringen, erklärte Kahmen. In den Konferenzen der Delegierten werde schließlich bestimmt, welche Arbeitsaufträge der Vorstand annehme. Zu den Kernprojekten zählt außer den Bereichen Digitalisierung und Unterfinanzierung der Schulen auch der Themenkomplex Handy. So wurden unlängst Vor- und Nachteile einer Handynutzung an Schulen gesammelt. Der Grund: Die Bestimmungen an den Einrichtungen sind recht unterschiedlich und reichen von einem Verbot bis zur beinahe uneingeschränkten Nutzungserlaubnis – eine Diskrepanz, bei der Abhilfe geschaffen werden soll.

Amtsperiode beträgt ein Jahr

Zu Landesdelegierten wurden Florian Scheel, Jan Vortkamp und Vivien Kutscha gewählt. Letztere ist mit ihren 13 Jahren die kreisweit Jüngste, die je als Landesdelegierten fungiert hat. „Oftmals geht es nur um die Belange der Oberstufe. Ich möchte mich auch für die der Unterstufe einsetzen“, stellte die Siebtklässlerin des Evangelischen Gymnasiums Werther heraus. Ein Aspekt sei zum Beispiel das Thema Stufenfeiern. Die Amtsperiode aller Gewählten beträgt ein Jahr.

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