Friseure stellen die Herbsttrends vor
Bild: Darhoven
Die neuesten Trends in Sachen Frisuren wurden am Mittwoch in der Stadthalle gezeigt. Die Expertinnen griffen auch gleich zur Schere, um zu zeigen, wie die Schnitte umgesetzt werden können.
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Mehr als 80 Friseure, Innungs- und Berufsschulvertreter sowie Obermeister Andreas Drenkelforth und seine Stellvertreterin Tanja Plümer als Cheforganisatorin erlebten einen bunten Abend voller Neuerungen. Erstmals wurde die Veranstaltung vom Modeteam der Friseur-Innung Gütersloh mit Daniele Dragotta, Alessandra Lollobrigida, Stella Faal und Salina Izquierda da Costa sowie den Make-up- und Kosmetikexpertinnen Julia Peters und Nahrine Smith selbst moderiert.

Mehr als 15 Modelle standen für Anschauungszwecke zur Verfügung. Wie die Trends umzusetzen sind, zeigten die sechs Mitglieder vom Modeteam der Friseur-Innung auf der Bühne. Mit Schere, Bürste, Föhn und viel Haarspray präsentierten sie mit Make-up-Spezialistinnen, wie die herbst-winterlichen Haartrends und Kosmetik-Styles aussehen können.

Der Blunt Bob, Moving Clavi, Sweet Structure, Elegant Eighty, der Wave Bob und der seitlich gescheitelte und nach hinten geföhnte Elegant Gentleman sind Teile der Trends, die nach Einschätzung der Gütersloher Friseure die angesagten Topfrisuren bilden. Vergleichsweise schlicht ist bei den Damen der sogenannte Sleek-Line-Look. Inspiriert von Elementen aus den 50er-, 80er- und 90er-Jahren, finden sich darin fließende bis grafische Komponenten, klassische Linien und klare Formen, die vorwiegend glatt zu einer schmalen Silhouette gestylt werden. Strahlkraft wird beim Sweet Structure mit einem leuchtenden Mix in Pastellrosa und -mint erzeugt. Durch die Töne wirkt der eher maskuline Schnitt feminin.

Für Männer mit vollem Haar ist der Schnitt New Britpop das Richtige. Ein bisschen Oasis, ein bisschen Beatles, aber in jedem Fall mit einem auffälligen Pony als Hauptrolle. Die Konturen und der Nacken bleiben voller, das Haar wird leicht durchgestuft. Beim Rockabilly Cool geht es auf dem Männerkopf mit einem sogenannten Sidecut zurück in die 1950er-Jahre. Im Stil von James Dean werden die Seiten und Konturen kurz geschnitten. Die Haare am Oberkopf bleiben länger und werden nach vorn gestuft. Das schafft Stylingvarianten, die von lässig bis chic reichen.

Beim Make-up ziehen sich die auffälligen Farben des Sommers zurück. Ruhige Brauntöne dominieren. Das Geheimrezept dafür lautet Cut-Crease. Dabei dient die Lidfalte als Grenze zwischen zwei Farbtönen. Bei einem anderen Trend wird hingegen auf Kontrast zwischen Schwarz und Gold gesetzt. Die harte Grenze dieser beiden Farbwelten kreiert eine optische Täuschung. Aber nicht nur die Augen, auch die Lippen werden dabei zum Hingucker. Hier erstrahlt ein sattes Rot und in Herbst und Winter in jedem Fall mit einem matten Finish.

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