Großer Zapfenstreich für Rolf Volkmann
Bilder: Neitemeier
Rote Blumen zum Dienstbeginn: (v. l.) Landrat Sven-Georg Adenauer mit dem neuen Kreisbrandmeister Dietmar Holtkemper (Langenberg) sowie dessen Stellvertretern Udo Huchtmann (Borgholzhausen) und Uwe Theismann (Gütersloh).
Bilder: Neitemeier

Deutlich mehr Worte wird es geben, wenn der am Montag von den Kreispolitikern zunächst verabschiedete und dann einstimmig zum Ehrenkreisbrandmeister ernannte bisherige Kreisfeuerwehrchef Rolf Volkmann (62, Bild) am Samstag, 20. Juli, in seiner Heimatkommune offiziell verabschiedet wird. Nicht nur mit dem sprichwörtlichen großen Bahnhof, sondern auch mit dem Großen Zapfenstreich – gespielt von allen sieben Musikzügen der Feuerwehren im Kreis Gütersloh.

200 Feuerwehr-Musiker spielen in Steinhagen auf

Mehr als 200 Instrumentalisten werden gegen 21.30 Uhr am Schulzentrum für ein beeindruckendes Erlebnis sorgen. Der Große Zapfenstreich soll der Höhepunkt der feierlichen Abschiedszeremonie sein, die um 18 Uhr im Schulzentrum beginnt und musikalisch vom Symphonischen Blasorchester der Feuerwehr Gütersloh umrahmt wird. Rund 300 Gäste werden erwartet.

„Rolf Volkmann wird angesichts des Großen Zapfenstreichs wie ein Verteidigungsminister verabschiedet“, sagte Adenauer im Kreistag mit einem leichten Schmunzeln. Zuvor hatte der Landrat mit der Feuerwehrschule St. Vit, dem Konzept zur Bewältigung von Unglücken mit vielen Verletzten sowie der Hilfen für Valmiera kurz einige Verdienste des nach 13 Jahren ausscheidenden selbstständigen Maler- und Lackierermeisters skizziert.

Neuer Kreisbrandmeister hat zwei Stellvertreter

Dem neuen Kreisbrandmeister Dietmar Holtkemper aus Langenberg, im Hauptberuf Geschäftsführer der Immobiliengesellschaft der Firma Grauthoff (Mastholte), stehen wegen des nach Angaben des Kreises „stetig wachsenden Aufgabenvolumens“ erstmals zwei Stellvertreter zur Seite: Udo Huchtmann (50), technischer Angestellter und Leiter der Feuerwehr Borgholzhausen, sowie Uwe Theismann (54), bei Miele in Gütersloh Leiter der Werkfeuerwehr.

Im Gegensatz zu Holtkemper und Huchtmann ist Theismann nicht für sechs Jahre gewählt. Seine Amtszeit ist sechs Wochen kürzer, da er Anfang Juni 2019 die normale Altersgrenze von 60 Jahren für die aktive Feuerwehrarbeit erreicht.

Dietmar Holtkemper trat 1996 in den Löschzug Benteler ein, absolvierte in der Folgezeit zahlreiche Lehrgänge und wurde 2005 Brandmeister. Nach weiteren Fortbildungen und Beförderungen ist Holtkemper seit 2009 Brandoberinspektor und stellvertretender Kreisbrandmeister. In seiner Heimatkommune ist er seit 2007 stellvertretender Leiter der Feuerwehr – ein Amt, das er nach seiner Ernennung zum Kreisbrandmeister abgeben muss.

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