Mehr Besucher im Radio- und Telefon-Museum
Während der Versammlung des Vereins „Radio- und Telefon-Museum im Verstärkeramt“ ehrte der Vorsitzende Richard Kügeler für ihre Treue die Mitglieder Doris Jung, Hubert Klamert, Thomas Witkenkamp und Ernst Burow (v. l.).

Im Jahr 2014 meldeten sich 114 Gruppen zum Besuch des Museums im Bunker in der Erde an. Gezählt wurden mehr als 5800 Besucher. Darunter waren auch interessierte Einzelgäste. Die Besucherzahl steigerte sich gegenüber dem Vorjahr um 300. Der Vorsitzende dankte den Helfern im Museum und lobte insbesondere Peter Carstensen für die regelmäßige Museumsaufsicht an Sonn- und Feiertagen. In ihren Berichten über das verflossene Jahr gingen der Vorsitzende und sein Stellvertreter, Dirk Bollmohr, auf besondere Ereignisse ein. Ein Höhepunkt war die Eröffnung der Sonderausstellung „40 Jahre Unterhaltungselektronik in der DDR bis zum Mauerfall vor 25 Jahren“, zu der sich außer 100 Besuchern prominente Gäste, unter ihnen Dr. Jochen Viehoff vom Heinz-Nixdorf-Museumsforum in Paderborn und Professor Dr. Walter Wichert, eingefunden hatten. Während der Ausstellungszeit sei das Interesse in der Region sehr groß gewesen. Ferner wurden Verbindungen mit Schulklassen geschaffen und diese zu Besuchen eingeladen, erfuhren die Versammelten. Ein Sommerfest unter Mitwirkung der Funkamateure fand viel Beachtung. Die Ferienspiele waren ein Besuchererfolg. Ein positives Bild des Vereinslebens gaben die Mitglieder durch aktive Teilnahme am Altstadtfest Rheda, informierten die Berichtenden.

Ausbau der Jugendgruppe geplant

In diesem Jahr plant der Verein den Ausbau der Jugendarbeit durch die Bildung einer Arbeitsgruppe. Vorbereitet wird eine Grundig-Sonderausstellung Ende März. Geplant sind zudem die Teilnahme am Tag des offenen Denkmals und am 45. Dortmunder Amateurfunkermarkt. Über gesunde Finanzen berichtete im Detail Kassenwartin Helga Kügeler. Nach der Kassenprüfung wurden ihr und dem Gesamtvorstand einstimmig Entlastung erteilt. Mitglied Roland Dust berichtete von den Bemühungen, im Bunkerbereich die restlichen Kellerräume käuflich zu erwerben und schlug vor, eine Gesellschaft Bürgerlichen Rechts (GbR) zu gründen. Mitglied Heinz-Dieter Brökelmann empfahl, bezüglich des Kaufpreises mit dem Besitzer Schalück noch einmal ein Gespräch zu suchen und mahnte an, auch müsse die langfristige Raumnutzung geklärt werden. Darüber möchte Roland Dust im Rathaus vorsprechen.

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