Darin erklärt er mit ernster Miene und Blick auf das Kühlhaus: „Da bewahren wir immer den Jermaine Jones auf, damit er sich wieder abkühlt.“ Der „echte“ Tönnies und Schalker Aufsichtsratsvorsitzende kommentiert das lässig: „Unser Jermaine ist ja auch sehr heißblütig.“
Tönnies, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Tönnies Fleisch in Rheda-Wiedenbrück, findet die Parodie insgesamt sehr gelungen. „Ich fühle mich ordentlich auf die Schippe genommen“, sagt der 56-Jährige am Dienstag. „Aber Matze ist genial, einfach ein Genie. Ich habe ihn heute angerufen und ihm das auch gesagt.“ Knop und Tönnies kennen sich von sportlichen Veranstaltungen, haben aber zuvor nicht über das Video gesprochen.
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Besonders amüsant findet Tönnies in der Ausgabe von Knops Kult-Liga die Stelle: „Wir haben beim FC Schalke einen sehr guten Vorstand mit Hackepeter Peters und Wurst Heldt. Und mit Christoph Gemetzelder wächst da schon der nächste heran.“
Die Idee zu dem Video ist nach dem 2:1-Sieg des FC Schalke über Borussia Dortmund am Sonntag entstanden. „Wir wollten etwas Positives zu Schalke machen“, erklärt Knop, der den Ulk mit seinem Bruder Timo umgesetzt hat. „Wir sind ja immer auf der Suche nach echten Typen, die gut erzählen können und bundesweit populär sind.“ Alles treffe auf Tönnies zu. „Er ist ein echter Platzhirsch“, sagt der 38-Jährige in Anspielung auf den Titel seiner Tournee.
Tönnies sei aufgrund seiner klaren Stimmlage für eine Parodie gut geeignet. „Er ist sehr westfälisch, das liegt mir“, fügt der geborene Lippstädter hinzu. Auch Tönnies selbst fühlt sich sehr gut dargestellt: „Er kommt nah dran an mich.“ So haben auch beide Spaß, wenn am Ende des Videos das Schalker Lied erklingt.

