Polizei warnt vor falschen Haftbefehlen
Bild: Neitemeier
Die Polizei im Kreis Gütersloh warnt vor Betrügern, die mit falschen Haftbefehlen agieren.
Bild: Neitemeier

Sie seien zum Glück an „cleveren Senioren, die nicht auf die Forderungen der Betrüger eingingen“, gescheitert, teilen die Beamten mit. Dennoch sei von einer bundesweit auftretenden Betrugsmasche auszugehen. Die gefälschten Haftbefehle sähen – mit Behördenstempel und Unterschrift – für das ungeübte Auge oftmals täuschend echt aus.

Bundesweite Betrugsmasche

Die Empfänger würden aufgefordert, innerhalb von drei Tagen einen fünfstelligen Geldbetrag zu überweisen, da sie sonst eine langjährige Freiheitsstrafe antreten müssten. Alternativ zur Ratenzahlung wird der Haftantritt in einer Vollzugsanstalt mit konkretem Termin angeboten, so die Polizei weiter.

Die Betrüger böten Ratenzahlung an und lieferten zur Klärung der Formalitäten eine Telefonnummer des angeblichen „Staatsanwalts“ mit. Werde diese Nummer gewählt, ertöne ein Besetztzeichen. Die eigene Nummer werde den Ganoven aber angezeigt, um sie für weitere Straftaten verwenden zu können.

Die Polizei Gütersloh warnt dringend vor diesen Schreiben und empfiehlt, sie zu ignorieren, die Telefonnummer nicht anzurufen sowie kein Geld zu überweisen oder es Abholern auszuhändigen. Zudem sollte die Polizei über Telefon 110 informiert werden.

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