Regenten feiern rauschenden Ball
Bild: Eickhoff
Ein rauschendes Fest feierten die Regenten der Schützenbruderschaften im Bezirksverband Wiedenbrück am Samstag in Westerwiehe.
Bild: Eickhoff

Die im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften organisierten Vereine hatten ihre Throngesellschaften entsandt und eine Delegation des Vorstands: Jede Bruderschaft sei mit etwa 30 Personen vertreten gewesen, berichtete der stellvertretende Bezirksbundesmeister Mario Kleinemeier. So feierten die rund 750 Gäste ein rauschendes Fest.

Seit seiner Gründung im Jahr 1993 zählt der Bezirkskönigsball zu den großen gesellschaftlichen Ereignissen im Kreis Gütersloh. Für Tanzmusik an dem langen Abend war die Partyband Ambiente aus Delbrück zuständig.

Kleinemeier entschuldigte in seiner Begrüßung den erkrankten Bezirksbundesmeister Hans Heitjohann und blickte auf die glanzvolle Schützenfestsaison 2017 zurück. Dabei würdigte er besonders das kooperative Miteinander im Verband. „Alle Bruderschaften hatten geeignete Königsbewerber“, stellte er heraus und ergänzte: „Auch wenn so manchem Brudermeister vor dem Fest Sorgenfalten auf der Stirn standen.“ Kleinemeier dankte allen Regenten für die Übernahme der Aufgabe in einer nicht immer leichten Zeit.

Nach der Vorstellung der einzelnen Königspaare und einer kurzen Festansprache des Bundestagsabgeordneten Ralph Brinkhaus sorgte die Tanzband für ein Ballvergnügen, das allen Anwesenden lange in Erinnerung bleiben wird. Den Startschuss für den Ball gab das Bezirkskönigspaar Markus und Gerlinde Wallmeyer vom Bürgerschützenverein St. Sebastian Wiedenbrück.

Nachdem auch die übrigen Regenten das Tanzparkett erobert hatten, wurden die Nachwuchsmajestäten präsentiert. Allen voran Bezirksprinzessin Laura Hanswillemenke (St. Laurentius Westerwiehe), die Anfang Oktober beim Bundesjungschützentag in Langenfeld-Richrath (Kreis Mettmann) mit ihren drei Schüssen die maximal mögliche Punktzahl von 30 Ringen erreicht und sich so zu Bundesprinzessin gemacht hatte. Bezirksjungschützenmeister Simon Ahrens (Mastholte) überreichte der Präzisionsschützin einen Blumenstrauß.

Anschließend wurde bis tief in die Nacht gefeiert. Im nächsten Jahr besteht doppelter Grund zur Freude: Dann geht der Ball zum 25. Mal über die Bühne.

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