Westfälischer Schützentag 2016 in Gütersloh
Bild: Daub
Sportler des Jahres: (v. l.) Kreissportleiter Dietmar Lütgert mit den Geehrten Annelene Jähnsch und Leo Konert sowie dem Vorsitzenden des Schützenkreises Gütersloh, Reinhard Große-Wächter.
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 Das Großereignis, das rund 10 000 Schützen in die Kreisstadt locken soll, wollen die Organisatoren mit der städtischen Schinkenmarkt-Veranstaltung koppeln, wie Kreisvorsitzender Reinhard Große-Wächter ankündigte. Wie schon 2006 sollen Sonderzahlungen der beteiligten Vereine das große Fest mitfinanzieren helfen: Jedes der rund 6000 Mitglieder des eingetragenen Vereins Schützenkreis Gütersloh von 1956 im WSB (Westfälischer Schützenbund) wird 50 Cent berappen. Falls dann nach dem Westfälischen Schützentag ein finanzieller Überschuss eingefahren worden ist, sollen die beteiligten Vereine Rückzahlungen erhalten. Mit dieser Regelung zeigten sich die Delegierten ebenfalls einverstanden.

In Anwesenheit von Landrat Sven-Georg Adenauer wurde Güterslohs Bürgermeisterin eine große Ehre zuteil: Maria Unger erhielt aus der Hand des ersten Vorsitzenden die Verdienstnadel in Gold des Schützenkreises. Die Bürgermeisterin habe sich während ihrer Amtszeit durch ihre Unterstützung und Förderung des heimischen Schützenwesens die Sympathien der Grünröcke erworben. Der strahlenden Unger, die „terminbewusst“ in einer moosgrünen Kordweste erschienen war, heftete Große-Wächter das Emblem an und überreichte ihr einen bunten Frühlingsstrauß.

Die Delegierten genehmigten außerdem den Haushaltsplan für 2015, mit Blick auch auf das Kreiskönigsschießen am Sonntag, 9. August, auf dem Gelände des Carl-Miele-Berufskollegs in Gütersloh, Wiesenstraße. Gewählt wurde zum stellvertretenden Kreisvorsitzende Detlef Klott (SV zu Rheda), zum Schriftführer Ulrich Kleinemas (BSV Verl-Bornholte-Sende). Im Amt bestätigt wurde Sportleiter Dietmar Lütgert (SV Kattenstroth).

Geehrt wurden auf dem Kreisdelegiertentag auch die Sportler des Jahres 2014: Leo Konert (77) von den Sportschützen Hubertus Batenhorst und Annelene Jähnsch (71) vom Schießverein Knetterhausen. Der Rheda-Wiedenbrücker, seit 2006 Ehrenbrief-Träger seiner Heimatgemeinde, so hieß es in der Laudatio von Dietmar Lütgert, sei einer der Gründer der Sportschützenabteilung. Bis heute läge dem langjährigen Berater und Sportleiter die Jugend am Herzen, mit der er zahlreiche Erfolge geholt habe. Der Versmolderin Jähnsch (71) bescheinigte die stellvertretende Kreissportleiterin Christel Fritzenkötter, dass sie die „gute Seele des Vereins“ sei und von 2010 bis 2012 auch dessen Königin gewesen war. Jähnsch gründete die Damenabteilung mit und war als bewährte Luftgewehr- und Kleinkaliberschützin (Drei-Stellungskampf) lange erfolgreich. Aus gesundheitlichen Gründen schießt sie nun Luftgewehr und Kleinkaliber, Auflage.

Die weiteren Ehrungen lesen Sie auf der „Glocke“-Kreisseite vom 23. März.

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