200 Teilnehmer beim Parkour-Camp
Bild: Dünhölter
Spektakuläre Sprünge sind beim sechsten Parkour-Camp am Wochenende auf dem Gelände der Janusz-Korczak-Schule an der Tagesordnung. Zu dem heute beginnenden und bis Sonntag dauernden Treffen werden 200 Teilnehmer aus Deutschland und dem angrenzenden Ausland erwartet.
Bild: Dünhölter

200 junge Sportler aus Deutschland und dem angrenzenden Ausland – alle Anhänger der Trendsportart Parkour – sind am Wochenende beim mittlerweile sechsten Parkour-Camp auf dem Gelände der Janusz-Korczak-Schule in Gütersloh zu Gast – unter dem Motto „Gütersloh grenzenlos – grenzenlos in Gütersloh“.

Von der Schönheit der Machbarkeit

Von Freitag bis einschließlich Sonntag scheinen die Gesetze der Schwerkraft ungültig zu sein. Zumindest für neutrale Beobachter. Wenn die jungen Sprungwunder mit einer Mischung aus Kraft und Lässigkeit Hindernisse überwinden, bleibt Betrachtern meist nur ungläubiges Staunen. Neue Bewegungsformen zu erproben, sich selbst zu überwinden, Kreativität zu fördern und Grenzen zu versetzten, ist Teil der Philosophie.

Camp-Leiter Claus-Peter Mosner vom die Veranstaltung organisierenden Fachbereich Jugend und Bildung der Stadt Gütersloh erklärt die Faszination dieses Sports: „Der Kick für die Teilnehmer liegt in der Schönheit der Machbarkeit. Es geht nicht ums Gewinnen, es herrscht kein Leistungsdruck oder Wettkampf. Es geht nur um ,Ich und der Weg‘.“

Es geht vor allem auch um Achtsamkeit

Wesentlich am Trendsport Parkour ist ein respektvoller Umgang mit sich, den anderen und der Umwelt. Mosner: „Es geht nicht ums Erzwingen, sondern um Achtsamkeit. Auch mal einen Schritt zurück zu gehen, um im richtigen Augenblick das Richtige tun zu können.“ Zur Philosophie des Camp-Lebens gehörten deshalb nicht nur der Sport und die Übernachtung in Zelten, sondern auch gemeinsame Mahlzeiten, Workshops, Aufwärmtrainings, Erfahrungsaustausche und das Feiern mit der Band Bartosz am Samstagabend. Mosner: „Es wird ein gutes, entspanntes, aber professionelles Camp.“

Der Leiter verspricht einige Überraschungen, ohne sich zuvor in die Karten schauen zu lassen. Wer sich selbst ein Bild machen möchte, ist an der Janusz-Korczak-Schule willkommen. Bürgermeisterin Maria Unger begrüßt die Teilnehmer offiziell am Samstag um 11.30 Uhr.

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