22. Gütersloher Kurzfilmfestival startet 
Bild: Pieper
Engagierte Gastgeber und Organisatoren des Gütersloher Kurzfilmfestivals: (v. l.) Oliver und Christian Groteheide sowie Festivalleiter Detlef Clever.
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Am Freitag, 13. März, startet das Programmkino an der Bogenstraße die nächste Runde seiner Erfolgsveranstaltung, die sich aus kleinsten Anfängen in den 90er-Jahren zum Treffpunkt regionaler und überregionaler Filmemacher gemausert hat. Und auch zum Sprungbrett für manch jungen Filmemacher: Carsten Unger („Bastard“) und der derzeit in Hollywood drehende Christian Ditter („Wickie auf großer Fahrt“, „Love Rosie“) sind die besten Beispiele dafür, dass die Wahrnehmung und Förderung von ambitionierten Nachwuchsregisseuren, wie sie das Bambi-Team betreibt, innovative und vor allem erfolgreiche Früchte tragen kann. Dass das Kino auch selbst davon profitiert, kommt hinzu. Denn nicht zuletzt aufgrund des Festivals ist das Bambi im vergangenen Jahr von der Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, mit dem Hauptpreis für das bundesweit beste Kurzfilmprogramm ausgezeichnet worden.

37 Filme aus dem In- und Ausland gehen diesmal an den Start, darunter – rekordverdächtig – 22 regionale Beträge. Die jüngsten Teilnehmer sind Schüler im Alter von 12 und 13 Jahren. Aber auch mehr oder minder erfahrene Lokalmatadore wie Salomon Bohlen, Maik Hader, Lars Elliger und Carolin Gratzla gehen an den Start.

 

Eröffnung:  Curry-Möhren-Suppe mit Preiselbeeren und ein Gläschen Sekt – damit dürfen sich die Gäste bei der Eröffnung des 22. Gütersloher Kurzfilmfestivals am Freitag, 13. März, ab 20 Uhr im Gütersloher Programmkino Bambi, Bogenstraße, stärken.

Karten:  Es gibt eine Festivalkarte (15 Euro) für alle Sektionen. Einzelvorstellungen kosten jeweils 7 beziehungsweise 8 Euro.

Ob klassisches Drama, bizarre Komödie, ob Dokumentation oder Animationsfilm, die Streifen werden inhaltlich aufgeteilt in zwei Sektionen präsentiert: Zum Auftakt am Freitag ab 20 Uhr gibt es Filme zum Thema „Alles mit Humor“. Am Samstag, 14. März, folgen ab 20 Uhr die Beiträge in der Sparte „Ungewöhnlich, originell und tiefgründig“. Festivalleiter Detlef Clever verspricht sich von komprimierten Präsentation einen stärkeren Spannungsbogen und auch die richtige Festivalatmosphäre. „Mehr Vorstellungen auf weitere Tage verteilt greifen in einer Stadt wie Gütersloh nicht. Dazu fehlt das studentische Publikum“, geben Clever und Kinochef Oliver Groteheide mit Blick auf die jährliche Zuschauerzahl von etwa 500 Interessenten zu.

Wie immer dürfen die Besucher parallel zu einer Jury ihre Favoriten per Stimmzettel wählen. Dem aus beiden Rankinglisten resultierenden Sieger winkt eine von der Volksbank Bielefeld-Gütersloh gesponserte Prämie von 250 Euro und eine Skulptur des Künstlers Johannes Zoller. Die Preisverleihung erfolgt am Mittwoch, 18. März, ab 20 Uhr, wenn das Best-of-Programm mit den Top-Ten-Filmen vorgestellt wird.

Ein ausführliches Porträt des jungen Gütersloher Filmemachers Salomon Bohlen, der sich mit dem Streifen „Der Morgen danach“ am Festival beteiligt, und derzeit als Setaufnahmeleiter in Berlin und Amsterdam  für Hans Steinbichlers „Tagebuch der Anne Frank“ tätig ist, lesen Sie in der „Glocke“ vom 11. März.

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