„Andere Städte werden uns beneiden“
Bild: Dinkels
Versenkten die Kapsel samt Urkunde und Zeitungen: Karlgünter Eggersmann, Bürgermeisterin Maria Unger, Friedhelm Rieke (Stadtwerke Bielefeld) und SWG-Geschäftsführer Ralf Libuda.
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 „Das ist eigentlich ein Wetter, um ein Freibad zu eröffnen“, sagte Ralf Libuda, Geschäftsführer der Stadtwerke Gütersloh (SWG). „Wir sind gut im Zeitplan, der milde Winter hat uns sehr geholfen.“

Für 6,7 Millionen Euro errichten die Stadtwerke auf dem Grundstück entlang der Kahlertstraße eine neue Schwimmhalle samt Umkleiden, einem Foyer und einem zentralen Haupteingang für die gesamte Anlage. Das Bad verfügt über alles, was das Schwimmerherz begehrt: ein 25-Meter-Sportbecken samt Drei-Meter-Sprunganlage sowie ein Mehrzweckbecken mit einen höhenverstellbaren Boden. Die Politik hat sich von den Vereinen als Hauptnutzern überzeugen lassen. Im September 2015 soll die Schwimmhalle in Betrieb gehen und das Hallenbad an der Herzebrocker Straße ersetzen, das dann abgerissen werden dürfte.

„In Zeiten, in denen andere Bäder schließen müssen, können wir unseren Bürgern mit den Bädern der Stadtwerke ein attraktives Freizeit- und Sportangebot anbieten, um das uns andere Städte beneiden“, sagte die Vorsitzende des SWG-Aufsichtsrats, Bürgermeisterin Maria Unger (SPD). Libuda verhehlte nicht, dass eine Sanierung des alten Hallenbads an der Herzebrocker Straße auch wegen eines hohen Kostenrisikos ausgeschieden sei.

Wie das heutige Hallenbad darf die neue Schwimmhalle montags bis donnerstags ausschließlich von Schulen und Vereinen genutzt werden. Für die Öffentlichkeit wird sie freitags und am Wochenende zugänglich sein. Ein Hin-und-her-Wechseln zwischen Schwimmhalle und Freibad ist nicht vorgesehen. „Wir werden das eine oder andere Konzept ausprobieren, wie wir die Nutzung noch einmal optimieren können“, versprach Libuda.

Gemeinsam versenkten die Bürgermeisterin, der Geschäftsführer, Karlgünter Eggersmann von der Rohbaufirma, Friedhelm Rieke, Geschäftsführer des Mitgesellschafters Stadtwerke Bielefeld, sowie der Architekt Heinrich Blass aus Euskirchen die Röhre samt Urkunde mit Datum und aktuellen Zeitungen. Der Block wird seinen Platz im Foyer haben und mit einer Natursteinplatte samt Jahreszahl verblendet. An der Grundsteinlegung nahmen Vertreter aus Politik, Vereinen, Schulen, der Verwaltung und der Stadtwerke teil.

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