Autounfall auf A2 nach Aquaplaning
Bei einem Unfall am Sonntagmorgen auf der A2 in Fahrtrichtung Hannover wurde ein Mann aus Mühlheim schwer verletzt.

Der Mercedes war zunächst gegen eine Leitplanke geprallt, drehte sich um die eigene Ache und blieb schließlich entgegengesetzt der Fahrtrichtung auf der Verzögerungsspur zum Rastplatz Niedergassel stehen. Der Mühlheimer war auf der Autobahn Richtung Hannover unterwegs, als er zunächst eine Unfallstelle mehrere hundert Meter vor dem Parkplatz passierte. Hier war ein Audi mit Beckumer Kennzeichen verunfallt, dabei war niemand verletzt worden. Aufgrund des auf der Fahrbahn stehenden Regenwassers verlor der Mercedesfahrer dann die Kontrolle über seinen SUV, der zunächst in die Mittelleitplanke prallte und anschließend über die drei Fahrstreifen schleuderte ehe er auf der Verzögerungsspur liegen blieb.

Neben Notarzteinsatzfahrzeug und Rettungswagen wurde auch der Löschzug Spexard alarmiert, um die Unfallstelle abzusichern. Der Mercedes stand mit der Fahrertür so nah an der Leitplanke, dass diese nicht geöffnet werden konnte. Das Rettungsdienstpersonal versorgte den verletzten Fahrer, während die Feuerwehrleute mit viel Mühe die Leitplanke demontierten. Aufgrund des Aufpralls war das Element verzogen, ferner stand der Wagen noch direkt an der Leitplanke. Für eine mögliche Befreiung des Fahrers mit schweren technischen Gerät war die Alarmstufe für den Löschzug Spexard erhöht worden, ferner rückte die Berufsfeuerwehr aus. Der Einsatz war dann aber nicht mehr erforderlich.

Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten wurde der rechte Fahrstreifen gesperrt, zu größeren Behinderungen kam es aber nicht. Der Verletzte wurde nach der ersten medizinischen Behandlung an der Unfallstelle in das Klinikum Gilead I. nach Bielefeld-Bethel gebracht.

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