DLRG-Vorstand klagt über Vandalismus
Bild: Dinkels
Den Briefkasten haben Vandalen aus der Verankerung getreten oder gerissen. Diesmal will Hans-Dieter Hucke, Vorsitzender der DLRG-Ortsgruppe, Anzeige erstatten. Außerdem wurde die Klingel angekokelt.
Bild: Dinkels

Am Donnerstag hing der Briefkasten verbeult und nur noch an einer Schraube an der Wand. „Mit Brachialgewalt“ sei er aus der Verankerung gerissen worden, klagt Hucke. Nebenan auf einer Eingangstür zu einem Lagerraum prangen Farbschmiereien. Welchen Sinn die Zeichen haben, verstehen wohl nur die Verursacher.

„Das kommt immer wieder vor“, sagt der Vorsitzende. Dabei habe man vor einem Jahr auch mit Finanzmitteln der Stadt Decke und Türen saniert. „Schon wenige Wochen danach wurden Türen und Wände erneut beschmiert, so dass bis heute ständig Ausbesserungen notwendig waren.“ Abends werde dort offenbar Fußball gespielt. Der überdachte Eingangsbereich sei abends beleuchtet und biete Schutz vor Regen. Auch deshalb sei er wohl ein beliebter Treffpunkt, vermutlich für junge Isselhorster.

An der Decke sieht man deutlich Abdrücke von Bällen. Außer Farbe finde man auch Speisereste wie Ketchup an den Türen. Er habe mit der Polizei drüber gesprochen, ob der Bereich mit einer Kamera überwacht werden könne, aber dann doch Abstand von einer solchen Maßnahme genommen, sagt Hucke. Von einer Anzeige erhofft er sich auch eine abschreckende Wirkung.

Eigentlich fühlt sich die Ortsgruppe mit der Geschäftsstelle in der alten Volksschule, die sie sich mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) und der Arbeiterwohlfahrt (AWO) teilt, ganz wohl. Auch glaubt Hucke nach eigenen Worten nicht, dass sich der Vandalismus gezielt gegen die Ortsgruppe richte, dafür gebe es weder einen Grund noch Indizien. Die DLRG bittet Zeugen um Hinweise unter Telefon 05241/ 339033 oder an die Polizei unter Telefon 05241/8690.

Den Vorstand beschäftigt noch eine zweite Baustelle. Weil die Stadt einen Zuschussantrag für ein zweites Transportfahrzeug abgelehnt hatte, muss eine andere Lösung für die Finanzierung her. „Wir brauchen das Fahrzeug dringend“, sagt Hucke. Die Sponsoren will er allerdings auch nicht überstrapazieren, weil die schon im vorigen Jahr eine neue Fahrzeug- und Lagerhalle an der Gottlieb-Daimler-Straße mitfinanziert hatten.

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