Eröffnung der Tagesstätte Weserstraße
Malen, basteln, werkeln: (v l.) Bürgermeister Henning Schulz, Tagesstätten-Leiterin Güzin Cetin-Kocabasglou und Erzieherin Jessica Allen kleben mit Kindern Holz auf Pappe.

Auch Bürgermeister Henning Schulz und andere Gäste hüpfen, hocken und klatschen zum Rhythmus des Songs. Bei der offiziellen Eröffnung der Kita in der Weserstraße stand nicht nur die Besichtigung der Räumlichkeiten im Vordergrund. 90 Kinder im Alter zwischen vier Monaten und sechs Jahren werden in dem Neubau, der 2,4 Millionen Euro kostet, basteln, experimentieren und kochen. Besonders die Ernährung und Gesundheit sind Schwerpunkte im pädagogischen Konzept der neuen Einrichtung.

„In der Einrichtung gibt es fünf Gruppen. 20 Kinder unter drei Jahren sollen unter kommen und 90 Kinder im Alter von drei bis sechs“, sagte Andrea Körber vom Fachbereich Jugend und Bildung der Stadt. Seit Anfang Oktober ist die Stätte geöffnet. Derzeit spielen und lernen 36 Steppkes in den Räumlichkeiten, die eine Nutzfläche von 863 Quadratmetern bieten. „Bis Ende des Jahres wollen wir die Zahl auf 40 aufstocken. Im Sommer 2018 sollen alle Plätze belegt sein“, ergänzte Kita-Leiterin Güzin Cetin-Kocabasglou (Bild). Grund: Die Mädchen und Jungen sollen sich nach und nach eingewöhnen. Die 37-Jährige Cetin-Kocabasglou führt das 14-köpfige Team aus Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen an.

„Haben einen großen Bedarf an Kita-Plätzen“

Worauf die Verantwortlichen besonderen Wert legen: Egal ob Sprach-, Schreib-, Bauwerkstatt oder Atelier – die Kinder sollen kreativ sein und vor allem sprachlich gefördert werden. „Wir haben einen großen Bedarf an Kita-Plätzen. Die gesamte Infrastruktur wächst rasant. Ich freue mich, dass wir diese Stätte nun zusätzlich haben“, sagte Bürgermeister Henning Schulz. Er sprach Investor Peter Oesterhelweg und Architekt Walter Gaisendrees ein großes Lob für die schnelle und qualitativ hochwertige Fertigstellung des Gebäudes aus.

Die zweigeschossige Tagesstätte an der Weserstraße ist eine von 22 Einrichtungen in städtischer Trägerschaft. „Wir wünschen uns natürlich, dass es Menschen nach Gütersloh zieht und das sie dort leben“, erklärte Schulz, der genau wie alle anderen sichtlich Spaß an der Tanzeinlage der Kinder hatte.

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