GEW-Kreisvorstand im Amt bestätigt
Bild: Bitter
Der wiedergewählte Vorstand des Kreisverbands Gütersloh in der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (von links):  zweiter stellvertretender Vorsitzender Jens Junker, Vorsitzende Barbara Ritter, Kassiererin Ute Karweg und erster stellvertretender Vorsitzender Ulrich Wichmann.
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Vor den Wahlen waren in der Jahreshauptversammlung Jubilare für ihre Treue zur Gewerkschaft geehrt worden. Für 50 Jahre wurde Hanno Ritter ausgezeichnet, für vier Jahrzehnte Otto Lemmermann, Jutta Öllerich, Ulrich Oesterwinter und Brunhilde Westerhelweg. 35 Jahre dabei sind Doris Crolly und Werner Roggenkamp, 30 Jahre Norbert Künzel und Gudrun Neumann. Außer Susanne Comouth (25 Jahre) wurden für zwei Jahrzehnte Gewerkschaftstreue Marion Große, Kirsten Claudia Holthöfer, Anette Keßler-Schumacher und Angelika Koberg geehrt.

Gerechtes  Besoldungssystem gefordert

Dem GEW-Kreisverband gehören Mitglieder aus allen Schulformen an. Er fokussiert seine Arbeit auf aktuelle bildungspolitische Fragen sowie auf die schul- und bildungspolitische Situation im Kriegsgebiet. Eine aktuelle Forderung der GEW an die neue NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) lautet: „Wer dauerhaft etwas gegen den Lehrkräftemangel tun will, muss endlich ein gerechtes Besoldungssystem einführen.“ Es nicht zu rechtfertigen, dass an Grundschulen und Schulen der Sekundarstufe I bei gleichwertiger Ausbildung weniger verdient werde als an Schulen der Sekundarstufe II.

Langjährige Mitglieder geehrt

Kassiererin Ute Karweg berichtete in der Versammlung von gesunden Finanzen. Otto Lemmermann als Prüfer testierte eine „sehr ordentliche Buchführung“ und beantragte die dann einstimmig erfolgte Entlastung. Ludger Klein-Ridder vom Arbeitskreis Asyl der Evangelischen Kirchengemeinde sprach sich angesichts der guten Kassenlage für einen Rechtshilfefonds für juristischen Beistand der Asylanten aus, die von Abschiebung bedroht sind. Er nannte das Beispiel einer kinderreichen Familie mit kranker Mutter aus dem Libanon.

Die Versammlung folgte dem Vorschlag von Hans-Werner Küster, den Antrag an den Vorstand zu verweisen. Küster verwies auf das Problem, dass der Libanon offiziell als „sicheres Land“ gelte.

Das Kabarett „Lehrgut“ aus Paderborn erheiterte mit Andreas Potthast, Anne Cordes, Reinhold Wode und Thomas Polzin mit einem kurzweiligen Programm für alle, die Kinder haben oder die bei Nachbarn unfreiwillig erfolgreiche Erziehungsstrategien mithören. Aber auch für die Spezies, die das Ganze als berufliche Erfüllung gewählt haben.

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