Geschichte der Isselhorster Firmen
Bild: Dinkels
Der Autor und sein neues Buch: Im Vorwort erzählt Rudolf Knufinke, dass er auf einer Geburtstagsfeier auf die Idee gebracht worden sei, die Geschichte der Isselhorster Unternehmen aufzuarbeiten.
Bild: Dinkels

In intensiver Recherchearbeit hat der Autor aufgezeigt, wie sich die Szene rund um Geschäfte, Firmen, Handwerker, Gaststätten und Dienstleister im Kirchspiel Isselhorst verändert hat. Der Leser erfährt, wie und wo die jeweiligen Unternehmen entstanden, was sie machten, wie sie sich entwickelten und wie einige im Lauf der Jahre wieder verschwanden.

Erinnerungen werden heraufbeschworen

Die Texte hat Knufinke, der zwölf Jahre als Vorsitzender des PS-Clubs aktiv war, durch zahlreiche Bilder ergänzt. Manch eine Erinnerung dürfte beim Betrachten der Fotos lebendig werden, sagt Knufinke über sein neues Buch – es ist sein sechstes. Alle Daten und das umfangreiche, meist farbige Bildmaterial zu sammeln, sei eine monatelange Sisyphusarbeit gewesen, erklärt Knufinke. Er hätte noch lange weitermachen können. Aber irgendwann habe er entschieden, dass nun Schluss sein müsse. Deshalb sei es möglich, dass der eine oder andere Selbstständige versehentlich nicht erfasst worden sei. Alle heute aktive Firmen würden aber in „Tonangebend“ vorgestellt.

Firmen im Wandel der Zeit

 Über ein Inhaltsverzeichnis fänden Interessenten rasch die Firma, über die sie etwas erfahren wollten, erläutert der Autor. Das Buch lasse zudem erkennen, wie der Wandel der Zeit sich im Kirchspiel Isselhorst vollzogen habe. Ganze Berufe seien im Zeitenlauf verschwunden. Dafür seien im Zuge der technischen Weiterentwicklung neue entstanden.

Lohnunternehmer als Helfer der Landwirte

Auch über die Zeit der Landwirtschaft, als fast alle Bauern und Nebenerwerbsbetriebe noch Kühe hielten und die Milch in Kannen zur Molkerei gefahren wurde, berichtet Knufinke. Natürlich sollten die landwirtschaftlichen Lohnunternehmer damaliger Zeit nicht fehlen, die mit ihren modernen Landmaschinen den Bauern die schwere Arbeit erleichterten. Auch über die Hausschlachtung früherer Jahre und über die damaligen Tierheilpraktiker, die es in Isselhorst gab, finden die Leser interessante Aufzeichnungen. Rudolf Knufinke war selbst Pharmareferent für Tierarzneimittel. Er bezeichnet das im Eigenverlag erschiene Werk als einmaliges Zeitdokument für das Kirchspiel.

Verkaufsstellen in Isselhorst

Das Buch ist für 44 Euro bei Blumen-Krull, Haller Straße, im Zeitschriftenhandel Minuth sowie am Stand des Heimatvereins auf dem Weihnachtsmarkt erhältlich.

SOCIAL BOOKMARKS