Jakobuskirche wird zum Bürgerhaus
Bild: Walkusch
Seit zehn Jahren setzt sich der Bürgerverein Blankenhagen dafür ein, die Jakobuskirche in ein Bürgerhaus umzuwandeln. Jetzt soll das Projekt in die Tat umgesetzt werden.
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Zudem hofft die Stadt auf Landeszuweisungen aus Städtebaufördermitteln in den Jahren 2018 bis 2020 in Höhe von insgesamt 1,3 Millionen Euro.„Da muss noch einiges gemacht werden“, sagt Ursula Höffer, Vorsitzende des Blankenhagener Bürgervereins. Seit zehn Jahren nutze die Kirche die Räumlichkeiten nicht mehr. Seitdem habe der Verein ein Auge auf das Gebäude geworfen, um es zu einem Treffpunkt für die Bürger umzufunktionieren.

Gemeinsame Nutzung

Im Januar 2011 zog der Betreuungsverein Zirkel dort ein. Die Kirche hat dem Mieter jetzt zum 31. Dezember 2018 gekündigt, wie Mitarbeiter des Zirkels auf Anfrage der „Glocke“ bestätigten. Auch die Gütersloher Tafel und die Arbeiterwohlfahrt nutzen die Räume. Sie sollen dort auch weiterhin einen Platz finden, wie Höffer ankündigt. „Wir wollen ja niemandem etwas wegnehmen.“

Gute Zusammenarbeit mit der Stadt

Sie freue sich, dass die Zusammenarbeit mit der Stadt so gut funktioniert habe, vor allem mit Bürgermeister Henning Schulz (CDU), der sich schon zu seiner Zeit als Baudezernent dafür eingesetzt habe, dass Blankenhagen ein Bürgerhaus bekomme. Was mit der Jakobuskirche genau passieren soll, steht noch in den Sternen. „Die Vorschläge kommen von uns. Für den Rest ist die Stadt zuständig“, sagt die Vorsitzende des Bürgervereins. Nur so viel steht fest: Der Kirchturm soll erhalten bleiben und der Brunnen reaktiviert werden

Umbau ab 2019

2019 soll mit den Arbeiten begonnen werden. Wenn alles nach Plan laufe, könne zum Jahreswechsel 2019/2020 das Bürgerhaus eröffnet werden, teilt die Stadtverwaltung mit. Auch wenn es noch ein paar Jahre dauere, so sei die Vorsitzende des Bürgervereins doch froh, dass jetzt etwas passiere. „Das haben wir uns verdient nach all den Jahren, in denen wir darum gekämpft haben, einen Treffpunkt für die Blankenhagener zu bekommen“, sagt Ursula Höffer.

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