Lebendiges Mittelalter auf dem Hof Kruse
Bild: Dünhölter
Ritt durch die Feuerwand: Mitglieder der Darstellergruppe Mandschur Tengri.
Bild: Dünhölter

An drei Tagen strömten insgesamt rund 6500 Menschen auf das idyllische Gelände zwischen Isselhorst und Friedrichsdorf. Norbert Morkes von der Veranstaltungsagentur „Noa Events & More“ zog ein überaus zufriedenes Fazit: „Wenn man sich die vielen Autokennzeichen aus Herford, Paderborn, Minden, Bielefeld, Warendorf und natürlich auch aus Gütersloh ansieht, kann man sagen: Wir haben uns in Ostwestfalen etabliert.“ Nach 2500 Besuchern im Jahr 2009 und 5000 ein Jahr drauf schnellten die Besucherzahlen diesmal erneut in die Höhe.

Die Mischung macht‘s

Die Mischung aus malerischem Ambiente, seltenem Handwerk, ungewöhnlichem Handel in Kombination mit Tradition, Geschichte, Zeltlagern und Ritterspielen, Reitern, Gauklern und Musikern macht‘s. Mehr als 350 Mitwirkende lebten den Alltag vor, wie er vor mehreren Jahrhunderten das Leben von Rittersleuten, Adeligen, Handwerkern, Händlern und Bauern geprägt hat.

Viele hundert Zuschauer beim „Ritt ins Mittelalter“

Die Besucher strömten gezielt zu den Programm-Höhepunkten, die sorgfältig aufeinander abgestimmt waren. Viele hundert Zuschauer hatte zum Beispiel der „Ritt ins Mittelalter“. Vier Mitglieder der Gruppe „Mandschur Tengri“ trabten hoch zu Ross ins „Turnei-Geviert“, um eine Fehde auszufechten. Der finstere „Simon I. zu Lippe“ hatte die von Ravensberg beleidigt und behauptet, selbst seine Oma könne die Ravensberger mit einem nassen Handtuch vertreiben. „Heinrich von Isselhorst“ oblag die Aufgabe, den fiesen Unhold nebst seinem Gefährten „Wolfhard von Eschenheim“ in die Schranken zu weisen. Ein Spektakel, das bejubelt wurde.

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