Maria Unger legt Nebeneinkünfte offen
Bild: Dinkels
Bürgermeisterin Maria Unger legt ihre Nebeneinküfte offen, dahinter Kämmerin Christine Lang.
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8000 Euro sind demnach Vergütungen für ihre Posten beim Klinikum Gütersloh (Aufsichtsrat, 500 Euro), bei der Sparkasse (Beanstandungsbeamtin im Risikoausschuss und Verwaltungsrat, 1850 Euro), bei den Stadtwerken Gütersloh (Aufsichtsratsvorsitzende, 2850 Euro) sowie bei der Regio IT (Aufsichtsratsmitglied, 2800 Euro).

Diese Beträge muss Maria Unger nach eigenen Angaben auf jeden Fall abführen, weil sie aus ihrem Amt als Bürgermeisterin resultieren. Hintergrund ist ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts von 2011, auf das sie in der Vorlage verweist.

Ausdrücklich unter Vorbehalt hat die Bürgermeisterin weitere 8090 Euro überwiesen, die aus Gremientätigkeiten resultieren, bei denen noch nicht geklärt ist, inwieweit die Aussagen des Urteils auch auf sie zutreffen. Maria Unger ist Vorsitzende der Mitgliederversammlung Kommunaler Schadenausgleich Westdeutscher Städte (340 Euro), Mitglied im Kommunalbeirat und der Trägerversammlung Westdeutsche Landesbausparkasse (7000 Euro) und stellvertretendes Mitglied im Verbandsverwaltungsrat des Westfälisch-Lippischen Sparkassen- und Giro-Verbands (350 Euro). Für verschiedene Aufgaben beim Städte- und Gemeindebund NRW hat Unger 400 Euro bekommen.

Darüber hinaus listet die Bürgermeisterin auch 16 weitere Funktionen auf, für die sie kein Geld bekommt, von der Mitgliedschaft im Kuratorium der Woldemar-Winkler-Stiftung bis zum Vorsitz der Gesellschafter-Versammlung der Stadtbibliothek.

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