Rauchverbot im Schützenzelt umstritten
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Die Zigarette zum Bierchen beim Schützenfest soll nach dem  Willen der NRW-Landesregierung künftig vor dem Festzelt geraucht werden.
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 Die Mitglieder des Schützenvereins Hubertus Avenwedde sind vom Bezirksverband der Schützen Wiedenbrück darauf hingewiesen worden, dass es ein verschärftes Rauchverbot geben könnte. „Wir haben bei unserem Winterball eine Unterschriftenliste ausgelegt, um zu erfahren, was unsere Mitglieder davon halten“, sagt Rainer Peters, zweiter Brudermeister. 130 Unterschriften gegen das Verbot sind zusammengekommen. In der kommenden Woche will der Vorstand noch einmal über das Thema beraten. „So wie es bisher aussieht, ist unser Vorstand gegen ein Rauchverbot in dieser Form“, erklärt Peters. Die Zelte auf den Schützenfesten seien sehr offen und ließen viel frische Luft herein. Bisher habe sich noch kein Gast auf den Veranstaltungen über die Raucher beschwert.

Auch Ulrich Menneken, erster Brudermeister, fürchtet, dass eine neue Regelung dazu führen könnte, dass immer weniger Besucher zu den Bällen kommen würden. „Ich bin selbst Nichtraucher. Aber ich halte es für falsch, das Rauchen auf Volksfesten zu verbieten.“

Die Gütersloher Schützengesellschaft geht gelassen mit dem Thema um. „Wir haben über ein verschärftes Rauchverbot noch nicht gesprochen“, sagt der Vorsitzende André Schnakenwinkel. Bisher werde aber bei den Stadtschützen im Festzelt gequalmt. „Wir warten erst einmal die Entscheidung ab. Und wenn dann im Zelt nicht mehr geraucht werden darf, werden wir uns eben daran halten.“ So sieht es auch Rainer Straube, zweiter Vorsitzender des Schützenvereins Pavenstädt. „Bei uns war das bisher kein Thema. Aber sollte das Verbot verschärft werden, halten wir uns natürlich daran. Obwohl ich es persönlich in den luftigen Zelten nicht für besonders sinnvoll halte“, sagt Straube, der selbst inzwischen Nichtraucher ist. Bei der nächsten Versammlung will Straube aber mit dem Vorstand über die möglichen Folgen sprechen.

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  M. u, 25.01.2012 13:32:51
Der Verbot von Drogen aller Art ist umstritten, vor allem bei den Abhängigen und denen, die damit Geld verdienen..
  Walter H., Hamburg 25.01.2012 16:56:35
In Schützenvereinen sind auch Nichtraucher. Diese haben Anspruch auf Giftfreie Luft. Weiter gibt es dazu nichts zu diskutieren. Wenn diese Vereine darauf bestehen einem Teil der Mitglieder ihrer Freiheit zu berauben nicht zu rauchen, dann müssen diese Vereine eben Aufgelöst werden. Offensichtlich hilft auch nur ein generelles Tabakverbot statt dieser unzureichenden Rauchverbote, an die sich eh fast keiner hällt.
  U. u, O. 26.01.2012 09:45:43
Rauchen in Rauchverbots-Bereiche sollen unter dem Gesichtspunkt der Nötigung mit Fahrlässiger (versuchter) Körperverletzung geahndet werden. Denn nichts anderes ist es auch , nüchtern betrachtet.
  f ST, E-loh 29.01.2012 19:35:14
Dann sollte neben dem Tabak auch der Alkohol verboten sein. Zuviel davon macht agressiv und es kommt zu schlägereien oder man fährt noch. Da werden auch meine Mitmenschen gefährdet.
  U. u, O. 02.02.2012 08:38:51
Wenn Menschen Alkohol süchtig sind, ist das nicht weniger schlimm als wenn die Menschen Nikotinsüchtig sind. Nur leide reicht oft eine Schachtel Zigaretten, um abhängig zu sein. Bei Alkohol reicht eine Flasche Bier nicht aus. Zudem raucht ein Raucher täglich mehrere Zigaretten, während der gesunde Alkoholtrinker auch ohne Probleme ein Jahr und länger ohne Alkohol auskommt ohne Entzugserscheinungen.
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