Schenke baut an Carl-Bertelsmann-Straße
Bild: Dinkels
Baut an der Carl-Bertelsmann-Straße: Geschäftsführer Reiner Schenke erweitert den Lebensmittel- sowie den Getränkemarkt und errichtet für den Biomarkt und die Volksbank-Filiale einen Neubau.
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 „Das ist ein wichtiger Standort für uns“, sagte Reiner Schenke am Freitag der „Glocke“. Die Märkte würden gut frequentiert, auch der Biomarkt laufe sehr gut. Außerdem verweist er auf die Küche im Obergeschoss, in der 25 Mitarbeiter, darunter drei Chefköche eigene Produkte herstellen.

Konkret soll der Lebensmittelmarkt in Richtung Volksbank um 500 auf 1600 Quadratmeter erweitert werden (ohne Weinkeller). Dazu soll am übernommenen Volksbank-Gebäude im Hof ein Anbau mit gut 500 Quadratmetern errichtet werden. Den Getränkemarkt will Schenke um 300 auf 950 Quadratmetern vergrößern. Dazu wird die Fläche des heutigen Biomarkts genutzt.

Der Biomarkt und die Volksbank ziehen in einen Neubau, der zurzeit im Anschluss an die Schenke-Immobilie errichtet wird. Bauherr ist der Lebensmittelhändler. Die Volksbank zieht auf die Ecke, der Biomarkt auf rund 300 Quadratmeter davor. Auf der Wiese, auf der auch heute schon Autos stehen, sollen 40 zusätzliche Stellplätze für die Kunden angelegt werden.

Der Zeitplan sieht vor, dass der Neubau bis April nächsten Jahres fertiggestellt wird und Volksbank und Biomarkt dann umziehen. Erst danach können die Umbauarbeiten für die Erweiterung des Lebensmittel- und des Getränkemarkts erfolgen. Die beiden Obergeschosse des Neubaus sollen gewerblich vermietet werden.

Der Standort an der Carl-Bertelsmann-Straße war 1988 als vierter der Gruppe eröffnet worden. Zuvor war dort die Möbelfabrik Großehambrinker ansässig. Insgesamt gehören heute fünf Lebensmittelmärkte in Gütersloh, Harsewinkel und Bielefeld zum Unternehmen, zwei Getränkemärkte in Gütersloh und Bielefeld sowie der Biomarkt und der Catering-Service. An einer weiteren Filiale etwa in den Neubauten am Kolbeplatz hat Schenke nach eigenen Worten kein Interesse. Er wolle sich auf die Erweiterung an der Carl-Bertelsmann-Straße konzentrieren.

Die Volksbank verspricht sich nach Angaben des Vorstandssprechers Thomas Sterthoff vom Umzug mehr Sichtbarkeit von der Straße aus und eine verbesserte Parkraumsituation. Außerdem solle die Filiale einem einheitlichen Erscheinungsbild angepasst werden. Auf 200 Quadratmetern werde sie über drei Beratungsräume, zwei Beratungspunkte sowie ein Selbstbedienungsfoyer mit zwei Geldautomaten, Kontoauszugsdruckern und Kundensafes verfügen. Alle Mitarbeiter sollen mit hinüberwechseln.

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