Taschenlampen leuchten im Takt der Musik
Bild: Dünhölter
Bei der sechsten Auflage des Taschenlampen-Konzerts in Mohns Park am Sonntag erleuchteten hunderte Lichter den nächtlichen Himmel.
Bild: Dünhölter

Als Hauptakteure durften selbstverständlich auch Hunderte von Taschenlampen und Leuchtstäben nicht fehlen. Seit 2003 sind die Experten für Kinder- und Familienmusik mit dem Taschenlampen-Konzert in ganz Deutschland unterwegs. Zum sechsten Mal gaben sich die vier Fachleute für leuchtende Kinderbespaßung am Sonntag im Rahmen der Michaelis-Woche in Gütersloh die Ehre. Zwischen 1000 und 1200 Besucher lockten die Musiker mit ihrer Mischung aus „Nachtwanderung und Rockkonzert“, so Bandmitglied Jörn Brumme, auf die Freilichtbühne im Mohns Park. Auch in diesem Jahr freuten sich die beiden Veranstalter Gabi Conert und Willi Kottmann wieder über „rappelvolle Bänke“.

Kinderkonzert setzt auf Interaktion mit dem Publikum

Mit Blick auf das beeindruckende Licht- und Leuchtspektakel stellte Kottmann fest: „Es ist auch für Erwachsene immer wieder schön. Deshalb sind wir hier.“ Auch Conert hatte angesichts des Trubels mit ausgelassener Kindergeburtstag-Stimmung ein Leuchten in den Augen: „Das Lichtermeer ist immer wieder toll anzusehen.“ Sie schätzte, dass diesmal mehr Kinder als noch in den Vorjahren mitmachten.

Anders als bei Konzerten für Erwachsene, setzt „Rumpelstil“ auf die Interaktion mit dem Publikum. So können Kinder zusammen mit ihren Eltern nach Herzenslust klatschen, hüpfen, springen und mitsingen. Melodien und Text sind so konzipiert, dass sich der Refrain nach kurzer Zeit unwiderruflich in den Ohrmuscheln verankert hatte.

Stars im Mohns Park sind die Lichter

Die Stars des Abends aber waren die Lichter. Fast jedes Kind und jeder Erwachsene hatte sein in rot, blau, grün oder weiß strahlendes Lieblings-Exemplar mitgebracht. Egal ob konventionell in Form von Taschenlampe, Leuchtstab, Handy-Licht oder moderner LED-Lampe – erst das gemeinsame Leuchten ergab die faszinierende Atmosphäre. Nachdem es dunkel geworden war, konnte das gemeinsame Musizieren mit den Leuchtkörpern beginnen. Nach den Anweisungen des vierköpfigen Rumpelstil-Teams wurde einzeln, zusammen oder im Kanon gesungen, wild getanzt und geleuchtet.

Die kleinen Lampen glühten im Akkord. Auch während des „Taschenlampenlieds“, mit dem der Abend endete, schrieben die Jüngste mit dem Licht ihre größten Wünsche in den dunklen Himmel. Die Geheimnisse blieben selbstredend im Schutz der Nacht verborgen.

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