„Unser Markt wird auf 320 Quadratmetern die gesamte Bandbreite unseres abwechslungsreichen Sortiments bieten“, erklärte ein Sprecher des Discount-Unternehmens am Freitag auf Anfrage der „Glocke“. Vom Nachbarn lassen sich die Dortmunder nicht abschrecken. Auf die Frage nach dem Wettbewerb erklärte der Sprecher: „Wettbewerb belebt das Geschäft, und wir sind von unserem Konzept sehr überzeugt.“
Die Entwicklung in den vergangenen Jahren spreche für sich: Mittlerweile arbeiteten mehr als 9500 Menschen bei Tedi, und das Unternehmen zähle deutschlandweit 1282 Filialen. Seit 2011 sei man auch in Österreich vertreten mit derzeit 36 Ladenlokalen. Und im Juni sei die erste Filiale in Slowenien eröffnet worden.
Das Sortiment von Tedi umfasst eine breite Palette von Produkten, die zu Preisen ab einem Euro angeboten werden. Dazu gehören Schreibwaren, Accessoires, Modeschmuck, Küchen-, Reinigungs- und Körperpflegemittel, Kosmetik und Strickartikel sowie Lebensmittel, Tierbedarf, Produkte für Autofahrer, Werkzeug, Gartenzubehör, Heimwerkerbedarf, Spielwaren, Multimedia-Zubehör und mehr.
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Das Waffen-, Jagd und Haushaltswarengeschäft Kemper hatte nach einem längeren Ausverkauf nach 92 Jahren geschlossen. Inhaber Andreas Hochhaus und seine Frau Elke wollen aber weiterhin Jäger mit dem Nötigsten versorgen und den Schießstand im Keller, der über einen separaten Eingang verfügt, weiter nutzen, hatten sie im November erklärt.
Auch an der Münsterstraße hatte mit dem Spielwarengeschäft Schürmann vor Jahren ein Traditionsgeschäft geschlossen und ein Euro-Shop geöffnet. Rainer Schorcht, Vorsitzender des Gütersloher Einzelhandels, sagte der „Glocke“, Vermieter müssten aus den Interessenten auswählen, die es für ein Lokal gebe. Man dürfe die Shops nicht zu negativ sehen. Gäbe es keine Kundschaft, würden sie nicht alle existieren können. Auch der Gütersloher Fachhandel könne sich dem allgemeinen Trend nicht entziehen. Wenn der Einkauf im Internet weiter zunehme, würden weite Teile von Innenstädten veröden.

