Zoll stellt Tabak in Shisha-Bars sicher
Insgesamt 20 Kilogramm nicht ordnungsgemäß deklarierten Wasserpfeifentabak hat der Zoll am Donnerstag in Gütersloher Shisha-Bars und in einem Kiosk sichergestellt.

Die Beamten schauten danach, ob dort Tabakwaren im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen veräußert werden. Dabei entdeckten sie laut einer Mitteilung des Hauptzollamts Bielefeld gut 20 Kilogramm Wasserpfeifentabak (WPT) in Verpackungen mit und ohne ausländischen Steuerzeichen. Daraus sei portionsweise Tabak entnommen und verkauft worden.

„In Deutschland ist der Verkauf von Tabak nur in geschlossenen Verpackungen mit Steuerzeichen zu dem dort aufgedruckten Kleinverkaufspreis zulässig“, heißt es weiter. „Eine portionsweise Entnahme in der von vielen Barbetreibern praktizierten Form ist verboten.“

Die Zollbeamten stellten außerdem fest, dass der Tabak offensichtlich in hohem Maße mit Melasse oder Glycerin nachgefeuchtet worden war. „Die Ladenbesitzer befeuchten den Shisha-Tabak mit der Begründung nach, dass er ansonsten kaum zu rauchen sei“, beschreibt Kirsten Schüler, Pressesprecherin des Hauptzollamts, die Situation. In Deutschland dürfe Rauchtabak jedoch nur maximal fünf Prozent Feuchthaltemittel enthalten.

Gegen die Betreiber der Bars und des Kiosks wurden Strafverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung eingeleitet. Der Wasserpfeifentabak wurde als Beweismittel sichergestellt.

SOCIAL BOOKMARKS