Grünes Licht für Eichenhof in der City
Bild: Aundrup
Die alte Eiche vor dem Altbau an der August-Claas-Straße 1 (rechts), der dem Neubau weichen soll, soll erhalten bleiben.
Bild: Aundrup

Wenn auch zähneknirschend – bei zwei Gegenstimmen und zwei Enthaltungen. Denn diskutiert wurde nicht nur über die massive Bauweise, sondern auch über andere Dinge – etwa die Parkplatzsituation und die alte Eiche, die vor dem Gebäude an der August-Claas-Straße 1 (ehemals Bioladen Immergrün), das dem Neubau weichen soll, steht. Gunhild Hinney (SPD): „Ich will, dass die Eiche erhalten bleibt, wenn das Gebäude schon Eichenhof heißen soll.“ Das sieht auch Dieter Berheide (CDU) so: „Wir sollten den Investor dazu verpflichten, an den Wurzelschutz zu denken.“ Frank Wesselmann gab zu bedenken, dass die 15 Stellplätze, die der Investor für das Gebäude schaffen wird, nicht ausreichen: „Damit kommt man im Leben nicht aus.“ Stadtplaner Reinhard Pawel betonte, dass die generelle Parkplatzsituation in der Stadt in Kürze thematisiert werde. Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide (SPD) ging auf die wuchtige Bauweise ein: „Gerade in der Innenstadt müssen wir schauen, wie wir die Flächen bestmöglich ausnutzen. Wir können dort jetzt nicht auf zwei Geschosse runtergehen. Dafür ist der Grund und Boden in der Innenstadt zu werthaltig. Wir brauchen mehr Platz für Menschen, die auf kurze Wege angewiesen sind.“

Informationsabend am 9. November

 Im Neubau Eichenhof soll im Erdgeschoss eine ambulant betreute Senioren-Wohngemeinschaft entstehen. Im ersten und zweiten Obergeschoss sind Eigentumswohnungen mit Größen zwischen 65 und 136 Quadratmetern geplant („Die Glocke“ berichtete). Die Wohnresidenz Eichenhof soll während eines Infoabends am Donnerstag, 9. November, im evangelischen Gemeindehaus am Villebrink vorgestellt werden. Beginn ist um 19 Uhr. Referenten sind Ingo Hansen von der Diakonie im Kirchenkreis und Maklerin Petra Käuper aus Harsewinkel. Errichtet wird das Gebäude von Bauunternehmer Alwin Berheide.

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