Seit dem vergangenen Donnerstag liegen alle geforderten Unterlagen bei der Bezirksregierung vor. Wilhelm Towara, Fachbereichsleiter Schule, Sport, Kultur, Familie, Soziales und Ordnung, brachte sie persönlich nach Detmold. „Wir gehen davon aus, dass die Bezirksregierung den Antrag bis Ende Januar genehmigen wird“, sagt der Bürgermeister. Bis dahin sollte auch bereits die kommissarische Schulleitung für die neue Gesamtschule von der Bezirksregierung bestellt sein.
Die Anmeldungen, die nach der Zeugnisausgabe in den Grundschulen am Freitag, 10. Februar, von Montag bis Mittwoch, 13. bis 15. Februar, erfolgen müssen, wird dann bereits die neue Schulleitung entgegennehmen. „Wir haben eine Vier- bis Fünfzügigkeit beantragt“, sagt Wilhelm Towara, denn nicht nur Kinder aus Herzebrock-Clarholz dürfen die neue Gesamtschule besuchen, sondern auch aus den umliegenden Kommunen.
„Wir denken da zum Beispiel an Beelen und Rheda“, so der Fachbereichsleiter. Aber auch Mädchen und Jungen aus Harsewinkel sind willkommen. Die Anmeldungen zur dortigen Gesamtschule laufen bereits in der sechsten Kalenderwoche. Wer in der Nachbarkommune keinen Platz erhält, hat also die Möglichkeit, sich im Von-Zumbusch-Schulzentrum anzumelden.
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Dort steht auch schon das Raumkonzept für die neue Schule. Der Verwaltungstrakt wird sich im ersten Stock des Hauptschulteils an das dortige Lehrerzimmer anschließen und über den Musikräumen der Hauptschule liegen. Daneben sollen Klassenräume angesiedelt werden. Zunächst sind fünf geplant. „Sie befinden sich im ersten Stock des roten Anbaus“, erläutert Christina Gertheinrich vom Fachbereich Schule, Sport, Kultur, Familie, Soziales und Ordnung.
Dass mit der Errichtung der Gesamtschule auf den Bau einer neuen Mensa nicht verzichtet werden könne, sei unstrittig, betont Bürgermeister Jürgen Lohmann. „Und natürlich brauchen wir eine große Mensa“, sagt das Gemeindeoberhaupt. Er erinnert damit an die kontroversen Diskussionen vor zwei Jahren und daran, dass der Mensabau damals nur scheiterte, weil sich die Kommunalpolitiker nicht auf die Größe einigen konnten. Der Bürgermeister glaubt nicht, dass es jetzt noch einmal zu Diskussionen kommen wird. Die fertigen Pläne von Architektin Brigitte Topmöller liegen noch vor und sollen jetzt verwirklicht werden.

