DRK-Ortsverein dankt Blutspendern
Bild: Christ
Auszeichnungen für 140 Blutspenden gingen an Siegfried Winkler (links) und Bernhard Topp.
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Erwachsene dürfen viermal im Jahr Blut spenden. Topp und Winkler sind also seit mehr als drei Jahrzehnten dabei und ernteten dafür angemessenen Applaus der Gäste in der Josefschule. Matthias Kampmeier, DRK-Vorsitzender des Ortsvereins, hob das langjährige Engagement hervor: „Das schafft man nicht in ein paar Monaten. Diese Leistung ist wirklich erwähnenswert. Der Dank richtet sich stellvertretend an alle Leute, die Blut spenden.“ Knapp 80 Jubilare wurden im Zuge der Veranstaltung mit Urkunden ausgezeichnet. Viele von ihnen fanden den Weg zur Blutspenderehrung.

Die Bedeutung vom Blutspendern ist unstrittig. Für Hochleistungsmedizin und Forschung wird das Blut gebraucht – und natürlich für die Versorgung von kranken Menschen. „Jede einzelne Spende ist lebenswichtig“, betonte Matthias Kampmeier. „Die Wissenschaft ist noch nicht so weit, künstliches Blut für eine Transfusion zur Verfügung zu stellen. Und jeder Spender gibt etwas, ohne eine unmittelbare Gegenleistung dafür zu bekommen.“ Bei der Ehrung ist es Tradition, einen Fachvortrag in das Programm einzubauen. Jetzt referierte der Kriminalhauptkommissar Dirk Struckmeier über Kriminalprävention und Opferschutz bei Einbrüchen. In der dunklen Jahreszeit von Oktober bis März nehme die Zahl der Einbrüche und Einbruchsversuche zu, verriet er: „Die häufigste Tatzeit ist von 16 bis 20 Uhr. Meistens haben wir es hier mit Bandenkriminalität zu tun.“

Allerdings gehe die Anzahl der Delikte im Kreis Gütersloh in den vergangenen Jahren zurück: 2015 wurden noch 759 Verfahren wegen Wohnungseinbruchs geführt, 2016 waren es 624. „Für das kommende Jahr prophezeie ich einen weiteren Rückgang um 30 Prozent, weil unsere Maßnahmen und Konzepte wirken“, sagte Dirk Struckmeier, der als technischer Sicherheitsberater fungiert.

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