Eltern werden zur Gesamtschule befragt
Bild: Reinhardt
Über die Zukunft des Von-Zumbusch-Schulzentrums werden die Eltern der Dritt- und Viertklässler befragt.
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Nur wenn 75 Prozent der Eltern bestätigen, dass sie ihr Kind auf die Gesamtschule schicken würden, kann weiter geplant werden. „Geschieht das nicht, sind wir wieder bei null, und der Rat muss neu überlegen“, sagte am Donnerstagabend der externe Berater Heinz Kriete in einer Sondersitzung des Ausschusses für Schule, Sport, Kultur und Städtepartnerschaften. Dabei wurden die Ausschussmitglieder über die weiteren Maßnahmen informiert.

Für Mittwoch und Donnerstag, 9. und 10. November, hat die Gemeindeverwaltung zu Informationsveranstaltungen eingeladen. Sie richten sich in erster Linie an die Eltern der derzeitigen Dritt- und Viertklässler, sind aber für jedermann offen. Die Eltern der Schüler des Grundschulverbunds Josef-St. Michael und der Bolandschule sind für Mittwoch ab 19 Uhr in das Begegnungszentrum der Josefschule eingeladen, die Eltern der Wilbrandschüler für Donnerstag ab 19 Uhr in die Aula der Clarholzer Schule. Bei den Veranstaltungen werden nicht nur Informationsblätter zum Thema Gesamtschule verteilt, es gibt auch eine Podiumsdiskussion. Eingeladen sind dazu der Leiter der vierzügigen Gesamtschule Rödinghausen im Kreis Herford und eine Lehrerin der Gütersloher Janusz-Korczak-Gesamtschule. Die Moderation übernimmt Bürgermeister Jürgen Lohmann. Ebenfalls auf dem Podium sitzt der Vorsitzende des Schulausschusses, Hendrik Menzefricke-Koitz. Nicht dabei sind Vertreter der Von-Zumbusch-Haupt- und -Realschule. Sie nehmen aber an der Veranstaltung teil und stehen gegebenenfalls für konkrete Fragen zur Verfügung, die das Auslaufen der beiden Schulen betreffen.

Die Fragebögen an die Eltern sind bereits verschickt worden. Darin sollen die Eltern angeben, ob sie ihr Kind an der Gesamtschule Herzebrock-Clarholz anmelden würden. Die Bögen sollen bis zum 20. November an die Gemeinde zurückgeschickt oder im Rathaus abgegeben werden. Bei einer nicht vollzähligen Beteiligung an der Elternbefragung wird das Ergebnis auf eine fiktive volle Wahlbeteiligung hochgerechnet. „Nur wenn viele mitmachen, werden aussagekräftige Zahlen vorliegen“, appelliert Bürgermeister Jürgen Lohmann in einem Brief an die Eltern.

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