Entscheidung zur Glasfaser  im Dezember
Länger als vorgesehen brauchen die Entscheidungen zum Breitbandausbau in Glasfasertechnolgie in der Gemeinde Herzebrock-Clarholz.

Die Vorvermarktungsphase für den Breitbandausbau war nach zwei Verlängerungen abgeschlossen worden. „Da von den abgeschlossenen 1907 Vorverträgen jedoch 181 Kunden nur einen Hausanschluss ohne Tarif sowie 127 Kunden einen Telefonvertrag gebucht haben und auch die Baukosten gestiegen sind, wurde die Wirtschaftlichkeit des Projekts in enger Abstimmung mit dem Mitgesellschafter Stadtwerke Gütersloh neu bewertet“, heißt es aus dem Rathaus. „Wir haben die ursprünglich für Mitte November geplante Projektfreigabe in der Aufsichtsratssitzung der Netzgesellschaft Herzebrock-Clarholz verschoben, um uns die Zeit zu nehmen, die Chancen und Risiken des Projekts in Ruhe abzuwägen und Veränderungen an den Rahmenparametern vorzunehmen“, sagt Bürgermeister Marco Diethelm. Und auch die Entscheidung des Aufsichtsrats der Stadtwerke Gütersloh, die zu 74,9 Prozent an der Netzgesellschaft Herzebrock-Clarholz beteiligt sind, gilt es abzuwarten. Die Überarbeitung des Wirtschaftsplans sei der Mitteilung zufolge inzwischen abgeschlossen. Der veränderte Plan wurde in der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses der Gemeinde Herzebrock-Clarholz im nichtöffentlichen Teil vorgestellt. Sollten die Zahlen überall auf Zustimmung stoßen, kann über den Breitbandausbau entschieden werden. Für die Gemeinde könne die Entscheidung in einer öffentlichen Sitzung des Rates am 22. November fallen, informiert die Verwaltung. Die finale Projektfreigabe müsse jedoch durch den Aufsichtsrat der Netzgesellschaft Herzebrock-Clarholz erfolgen. Dies könnte in der 50. Kalenderwoche, zwischen dem 11. und 17. Dezember, passieren.

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