Gesamtschule zieht auf dem Papier um
Bild: Schäfer
Im Bereich des neuen Haupteingangs steht der stellvertretende Schulleiter Christian Abendroth. Die Verlegung war ein Anlass für die Anpassung der postalischen Adresse.
Bild: Schäfer

„Eigentlich gibt es dafür drei Gründe“, sagt Abendroth. Wesentlich ist die Verlegung des Haupteingangs der Gesamtschule: Nach dem Auslaufen der Haupt- und Realschule in diesem Sommer befindet er sich jetzt zur Hallenbadseite und nicht mehr Richtung Waldstadion. Rein von der Größe her steht der überdachte Bereich dem bisherigen Haupteingang in nichts nach. Eher im Gegenteil: Gleich mehrere Türen führen dort ins Gebäude und im Schulalltag wurden diese auch in den vergangenen Jahren zumindest gleichwertig genutzt. Und künftig zieht auch die Verwaltung der Gesamtschule in den Bereich nahe dem neuen Haupteingang. Die bisherigen Fachräume weichen dem Sekretariat und Zimmern für die Schulleitung. „Und das ist ja immer erste Anlaufstelle“, unterstreicht Abendroth den logischen Schritt zur Verlegung des Haupteingangs. Vis-à-vis entsteht zudem der Erweiterungsbau: „Der wird einen großen Schriftzug mit dem Schulnamen erhalten.“ Und dann wäre da noch die gute Zugänglichkeit für Rettungsfahrzeuge. „Schule, Schwimmbad und Sporthalle sind von der Straße Am Hallenbad schnell zu erreichen“, so der Konrektor. Es könnte fatal sein und einen Zeitverlust bedeuten, wenn die Einsatzkräfte erst von der falschen Seite an die Gebäude heranfahren würden. Der stellvertretende Leiter begrüßt einen Nebeneffekt: „Zumindest Zulieferer und andere werden jetzt nicht mehr im Bereich der Jahnstraße unterwegs sein. Immerhin liegen dort der Christinen-Kindergarten, die Josefschule und das Klein Bonum nahe beieinander.“ Die gewünschte Adressänderung hat die Schulleitung bereits 2016 angekündigt. Damit sich der Aufwand nur auf eine Schule beziehe, habe man abgewartet. „So sind die Haupt- und Realschule nicht mehr betroffen gewesen“, sagt Abendroth. Vor wenigen Monaten sei dann tatsächlich der Antrag auf Adressänderung bei der Gemeinde gestellt worden. Ein unkompliziertes Verfahren: Eine Feststellung durch das Bauamt folgte, ein entsprechender Bescheid wurde erlassen. Zentral geändert worden sei der Briefkopf der Von-Zumbusch-Gesamtschule. Die Schulverwaltung hat sich auch um die Information von Polizei, Feuerwehr und anderen Rettungsdiensten gekümmert. Ansonsten habe jeder Kollege „seine Vorlagen entsprechend angepasst“, so Abendroth. Er schätzt, dass er selbst um die 25 Anschreiben geändert habe. Ein überschaubarer Aufwand, meint er.

SOCIAL BOOKMARKS