Ludger Brand grüßt als  Nikolaus
Bild: Schäfer
Passendes Wetter zum Weihnachtsmarkt – frostig und trocken – sei bestellt, so das Organisationsteam mit (hinten v. l.) Jürgen Kemper, Tobias Feldmann, Uwe Bröskamp, Torben Griese, (vorn v. l.) Eva Malalla, Anna Gertheinrich, Gudrun Mensing und Bernhard Kleineidam.
Bild: Schäfer

Letztere hatten die Posten 17 Jahre inne und verabschiedeten sich im vergangenen Jahr in den Ruhestand.

 In vier Wochen findet der 43. Herzebrocker Weihnachtsmarkt statt. Am Samstag und Sonntag, 9. und 10 Dezember, treffen sich Beschicker und Besucher auf dem Kirchplatz. „Das Programm steht“, sagt mit Anna Gertheinrich die Sprecherin des Orga-Teams. Und nein, ein Problem sei es nicht gewesen, Nachfolger für die Figuren des Nikolauses und Knecht Ruprecht zu finden. Doch mit Ludger Brand und Bernhard Kintrup ist sie sich sicher, eine gute Wahl getroffen zu haben. Immerhin stehen sie im Blick dutzender Kinder, die gespannt auf eine Geschichte und vielleicht auch die Süßigkeit warten. Und auch für den Transport der beiden ist gesorgt.

Nachdem Anton Westlinning, der das Duo über viele Jahre in seiner Kutsche zum Kirchplatz gebracht hatte, ebenfalls seinen Dienst quittiert hat, übernimmt jetzt der Verein der Kutschenfreunde Herzebrock-Clarholz den standesgemäßen Einzug. Damit benannte das Orga-Team die wesentlichen Neuerungen zum 43. Weihnachtsmarkt im Ort. Darüber hinaus wird auf Bewährtes gesetzt: eine Mischung aus Ständen mit Dekorationen, Getränken oder Essen, Musik und Unterhaltung – alles präsentiert in weihnachtlichem Flair. Bekannte Gesichter finden sich an den Holzständen, die entlang des Kirchenrunds ausgerichtet werden, ebenso wie wenige Neuzugänge. Gudrun Siemund wird beispielsweise erstmals Stricksacken präsentieren, das Marienfelder Geschäft Hewu mit Accessoires vertreten sein.

„Rund 30 Hütten werden stehen“, verspricht Anna Gertheinrich. Auf der Bühne sind erneut Kinder und Jugendliche mit von der Partie. Erstmals im Programmablauf dabei ist das Emsblech-Ensemble, fünf Blechbläser aus den Reihen des Musikvereins Herzebrock-Rheda. Zwar sei es für dieses Jahr nicht gelungen, das historische Karussell zu verpflichten, bedauert Gudrun Mensing vom Orga-Team. Aber ein kleines Fahrgeschäft für Kinder stehe am bekannten Platz.

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