Marktleiter vor heißer Umbauphase ruhig
Bild: Scheffler
Anton Wiebe freut sich auf den erweiterten, kernsanierten Markt an der Debusstraße in Herzebrock und ist mit dem bisherigen Verlauf der Arbeiten zufrieden.
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Nach jenem Samstags-Verkaufstag schließt die Rewe-Filiale nämlich um 21 Uhr – bis zum 14. Dezember, um die heiße Phase der Kernsanierung durchzuführen.

Begonnen hat die Rundumerneuerung bereits am 18. September. Die Devise, die „Kunden so wenig wie möglich beim Einkauf zu stören“, bleibe bestehen, so Wiebe. Dass sich etwas tut, zeigt die teilweise entfernte Deckenverkleidung, so dass Kabelbündel sichtbar werden. Am Werk ist die Firma Elektro-Holtkamp. „Die ganze Beleuchtung wird auf LED umgestellt“, sagt Anton Wiebe, der im Markt seit September 2016 Rewe-Partner ist. Am Montag werde zum Übergang zur Molkerei-Abteilung eine Staub-Schutzwand eingezogen.

Erneuert werde quasi alles, gibt der Geschäftsführer einen Überblick: Außer der Beleuchtung würden Regale und Kühlmöbel auf den neuesten Stand gebracht. Der Drogerie-Bereich, unter anderem mit Kosmetik- und Körperhygiene-Produkten, werde deutlich vergrößert. Außerdem soll eine Salatbar den Kunden eine reiche Auswahl bieten. Ob bereits fertig zubereitet oder zur persönlichen Kombination: „Wir werden insgesamt 42 verschiedene Portionsschalen anbieten“, sagt der Chef, denn: „Wir wollen noch mehr auf Frische gehen.“

 Das betrifft auch den Bereich der Fleischerei Nordhorn. Der Betrieb nutzt das akquirierte alte Rickel-Gebäude nebenan zur Fleischverarbeitung. Die Verkaufstheke im Markt wird sich um 2,50 auf 10 Meter Länge vergrößern. Zusätzlich ins Angebot kommen verschiedene Käse-Spezialitäten – mit Bedienung. Die Bäckerei Reker im Eingangsbereich freut sich ebenfalls über eine Erweiterung. Demnächst laden sogar draußen Sitzgelegenheiten zum Verweilen ein. Die dort jetzt noch abgestellten Einkaufswagen wandern zu einer anderen Sammelstelle. Zudem ist die Bäckerei ab dem 17. Dezember sonntags von 8 bis 11 Uhr geöffnet.

 Ein größeres Angebot benötigt mehr Platz. Der wird zum einen durch die Räume des Nachbarhauses gewonnen, zum anderen durch die Verlagerung von Weinen und Spirituosen in den nah gelegenen Getränkemarkt. „Das Sortiment wird dünner werden“, sagt Anton Wiebe mit Blick auf den 13. November. An diesem Montag muss alles raus aus dem Markt. In neuem Glanz erstrahlen soll das Geschäft am Donnerstag, 14. Dezember, wenn um 7 Uhr wieder aufgeschlossen wird. Bis dahin heißt es arbeiten, arbeiten, arbeiten.

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