Oelder (37) in Autowrack eingeklemmt
Bild: Eickhoff
Der 37-jährige Fahrer aus Oelde konnte erst nach zwei Stunden von der Feuerwehr befreit werden.
Bild: Eickhoff

Nach ersten Ermittlungen der Polizei war der Oelder gegen 15.10 Uhr mit seinem schwarzen Mercedes in Richtung Herzebrock unterwegs. In der abschließenden Rechtskurve einer langgezogenen S-Kurve geriet er offenbar auf die Gegenfahrbahn, wo er mit einer MAN-Zugmaschine zusammenstieß.

Der Lastwagen war nach dem Zusammenprall nicht mehr lenkbar und geriet über die Fahrspur Richtung Herzebrock in den angrenzenden Graben. Dabei begrub er den Mercedes unter sich, der auf dem Dach liegen blieb.

Bei einer ersten Untersuchung durch den Notarzt stellte sich heraus, dass sich der 37-jährige Oelder insbesondere unterhalb des Bauchs erhebliche Knochenbrüche zugezogen hatte. Der Arzt entschied sich deshalb dafür, für einen schnellen Transport in eine Spezialklinik den Rettungshubschrauber Christoph 13 anzufordern.

Die Mediziner stabilisierten zusammen mit dem Rettungsdienstpersonal den Zustand des Eingeklemmten, ehe dieser von den rund 30 Feuerwehrleuten der Löschzüge Möhler, Herzebrock und Clarholz befreit werden konnte. Die Kameraden unter der Einsatzleitung von Gemeindebrandinspektor Franz Toppmöller mussten ihre Arbeiten zwischendurch immer wieder unterbrechen, damit der Schwerstverletzte medizinisch versorgt werden konnte.

Die Feuerwehr setzte zur Befreiung des eingeklemmten Autofahrers alles ein, was für eine technische Rettung zur Verfügung steht, unter anderem Hydraulikstempel und Seilwinden. Erst nach gut zwei Stunden konnte der inzwischen narkotisierte Fahrer aus dem völlig zerstörten Mercedes befreit werden. Anschließend wurde er noch 30 Minuten im Rettungswagen behandelt, bevor der Hubschrauber Richtung Uniklinik Münster startete.

Der Lastwagenfahrer wurde leicht verletzt. Die Polizei sperrte die Möhler Straße bis in die Abendstunden.

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