Spielend zum  Bewegungsabzeichen
Bild: Baum
Eine Urkunde bestätigte den Mädchen und Jungen eine erfolgreiche Teilnahme an der Aktion, bei der in erster Linie die Freude an der Bewegung im Vordergrund stand.
Bild: Baum

Die Idee hinter dem Projekt der Sportjugend NRW ist es, Kinder schon früh für Bewegung, Spiel und Sport zu begeistern und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Vorlieben, Stärken und Talente zu entdecken und auszubauen. Die Vereine und der Kindergarten veranstalteten die Aktion gemeinsam, um ihre Kooperation, die seit 2015 besteht, zu vertiefen. Der Nachwuchs durchlief einen Parcours, der aus zehn verschiedenen Bewegungsstationen bestand. Acht wurden in der Turnhalle und zwei draußen mit den Ponys des Pferdesportvereins absolviert. Ob Hüpfen, Springen, Laufen, Fühlen, Gestalten, Bauen, Reiten, Klettern oder Werfen – jede Station forderte den Kindern etwas anderes ab. Über die rege Beteiligung freuten sich die Übungsleiterinnen und Helferinnen der Vereine sowie fünf Erzieherinnen aus der Kita Michael.

„Jede Station orientiert sich an der kindlichen Persönlichkeitsentwicklung und stärkt sie spielerisch“, erklärte Silke Elbracht vom HSV. „Im Kern geht es um Wahrnehmungsentwicklung, soziale Entwicklung, psychisch-emotionale Entwicklung und kognitive Entwicklung“, ergänzte Sabine Hasselhoff, Leiterin des Kindergartens. Die Aufgaben wurden ohne Zeitdruck absolviert. Spaß und Miteinander standen im Vordergrund. So bauten die Kinder an der Station „Kreatives Gestalten“ mit Reifen, Schwämmen, kleinen Schaumstoffklötzen, Tüchern, Bierdeckeln und Sandsäckchen Kuscheltier-Häuser. An einer anderen Station lautete die Aufgabe: „Baue mit den Schaumstoffsteinen das Gebilde eines Gruppenmitgliedes nach.“ Der Höhepunkt für die Mädchen und Jungen waren die zwei Stationen auf dem Außengelände. Merle Witte und Delia Witte vom Pferdesportverein warteten dort mit den Ponys Sunday und Jäcky. Auf dem Rücken der Pferde bewältigten die Kinder die Aufgaben mit Bravour und hatten eine Menge Spaß. „Die Kinder haben mit Begeisterung mitgemacht, waren total offen für die Aufgaben und voll motiviert dabei, auch die jüngeren“, so Anne Berens vom HSV. Es sei sicherlich nicht die letzte Aktion der Kooperationspartner gewesen, da waren sich alle Organisatoren einig.

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