Volkstanzgruppe feiert langjähriges Bestehen
Bild: Schäfer
Ein gemeinsames Frühstück mit Dia-Schau organisierte die Herzebrocker Volkstanzgruppe aus Anlass ihres 35-jährigen Bestehens im Café des Pflegewohnheims St. Josef.
Bild: Schäfer

Das langjährige Bestehen feierte die Gruppe jetzt mit einem unterhaltsamen Beisammensein im Café des Pflegewohnheims St. Josef. Und ausnahmsweise wurde nicht getanzt. Die Musik untermalte nur die Dia-Schau, die nach dem Frühstück auf dem Programm stand. Zahlreiche Bilder riefen Anfangszeiten und jüngste Auftritte in Erinnerung. Und eine weitere Überraschung trug zur guten Stimmung des Tages bei: Jedes Mitglied bekam eine Chronik überreicht, die Gertrud Feldmann und Margret Mersmann vorbereitet hatten. Annähernd jeder Auftritt ist dort festgehalten. Nicht textlich, sondern vielfach auch in Bildern. „Das war nur möglich, weil Gertrud Feldmann konsequent etwas aufgeschrieben hat“, so Margret Mersmann. Zudem konnten die beiden Frauen auf ein Fotoalbum mit umfangreicher Beschriftung, das Anni Schnitker und Tanzlehrer Siegfried Zipsner zusammengestellt hatten, zurückgreifen. Letzterer ist seit Anfang an dabei. Die Gemeinschaft und Freude an der Bewegung haben sich über 35 Jahre gehalten. Auch wenn die Herzebrocker Volkstänzer heute keine öffentlichen Auftritte mehr absolvieren, getanzt wird alle zwei Wochen in der Aula der Gesamtschule von 19.45 bis 21.45 Uhr. Einzig die Sommerferien und die Adventszeit bleiben trainingsfrei. Die Leitung der Gruppe liegt in den Händen von Gertrud Feldmann. Sie ist es auch, die an den Übungsabenden die Reihenfolge der Tänze festlegt.

 Ob in sozialen Einrichtungen, bei Veranstaltungen, überregional oder international – die Tanzgruppe habe einen wesentlichen kulturellen Beitrag geleistet, heißt es in der Chronik. „Die Gruppe hat diesen Beitrag gern geleistet – zur Freude anderer, aber auch zur eigenen Freude am Tanzen und an den Begegnungen“, fassen die Chronisten zusammen. Ein gutes Fundament sei dafür der Zusammenhalt in der Gruppe. Das wurde am 6. September 1982 auf Anregung von Martha Borgelt und in Umsetzung von Hedwig Eusterbrock als damalige Vorsitzende der Herzebrocker Landfrauen gelegt. Im gleichen Jahr hatte die Gruppe bereits ihren ersten Auftritt beim Erntedankfest. In den Folgejahren waren die Volkstänzer eigentlich immer vertreten, wenn Unterhaltung mit Tradition aus dem Ort gefragt war. Sowohl in den Partnerstädten der Gemeinde als auch bei überregionalen Treffen waren sie aktiv.

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