Zuschuss für Belag kommt in zwei Raten
In die Jahre gekommen ist der Belag auf den beiden Plätzen in der Halle des TC Herzebrock. Eine Sanierung mit einem Granulat samt gelenkschonender Dämpfungsmatte kostet rund 50 000 Euro.

Allerdings gesplittet auf zwei Beträge: Jeweils 12 500 Euro sollen in diesem Jahr und in 2015 fließen. Bei Stimmengleichheit wurde ein Beschlussvorschlag, der die Auszahlung der Gesamtsumme in 2014 vorsah, abgelehnt. Mit dem Votum folgte das Gremium dem Vorschlag des Fachausschusses. Die geplante Aufteilung der Fördermittel stieß während der Sitzung auf Kritik. „Es ist besser, dem Tennisclub den Zuschuss in Höhe von 25 000 Euro einmalig zu gewähren“, schlug Heinz Jakobsmeier (CDU) vor. Insbesondere, da der Verein das Geld zwischenfinanzieren müsse, was zusätzliche Kosten verursache. „Wir sind sehr sauber in der Sache“, urteilte FDP-Ratsherr Hendrik Menzefricke-Koitz zum Vorgehen und der Aufteilung der Summe auf zwei Jahre. Auch Petra Lakebrink (GAL) stellte fest, dass das im Fachausschuss beschlossene Vorgehen bereits ein Kompromiss sei.

Richtlinien sollen zukünftig eingehalten werden

Die Zusage, dass das Geld in 2015 in den Haushalt eingestellt wird, unterstrich Bürgermeister Jürgen Lohmann. Allerdings hatte er ebenso wie UWG-Ratsfrau Jutta Jostkleigrewe-Vielstädte noch einen anderen Aspekt im Blick: Denn die Sportförderrichtlinien sehen eigentlich eine maximale Förderung in Höhe von 25 Prozent der Gesamtkosten zu den Projekten vor. Das wären im Fall des TC Herzebrock 12 500 Euro bei 50 000 Euro für den Hallenboden gewesen. „Wir sollten ab der nächsten Ratsperiode die Richtlinien einhalten“, so Jostkleigrewe-Vielstädte. Das hat die Gemeinde in der Vergangenheit nicht immer getan und durchaus auch mal die Hälfte der Kosten übernommen. Hierzu äußerte sich auch der Bürgermeister: „Der Ältestenrat empfiehlt dem Gemeinderat, sich demnächst ohne Wenn und Aber an die Richtlinien zu halten“, informierte er aus dem nichtöffentlichen Sitzungsteil des Gremiums.

SOCIAL BOOKMARKS