Gemütliche Stunden beim Herbstnachmittag
Bild: Wieneke
Die unter einer Trockenhaube sitzende Frau und ihr Ehemann bildeten einen krönenden Abschluss bei der Theatervorführung der KFD St. Lambertus. Die Mitglieder kamen zu einem „Herbstlichen Nachmittag“ in der Gaststätte Pütt’s zusammen.
Bild: Wieneke

Heide Laumeier, Sprecherin des Leitungsteams, freute sich über die Teilnahme von Pastor Olaf Loer und des neuen FSJ’lers Timo Kaller sowie der Gemeindereferentin Claudia Becker. Ihr Gruß galt ebenso Gästen von der Pfarrcaritas und der evangelischen Frauenhilfe. Für die musikalische Begleitung zeichnete Regina Frerich verantwortlich.

Der besinnlich-heitere Herbstnachmittag soll den Frauen neue Kraft zur Bewältigung des Alltags geben und ein paar schöne Stunden zusammen mit der KFD bieten. Mit Blick auf das Motto des Nachmittags bedauerte Heide Laumeier, dass im stetig wachsenden Ortsteil Langenberg vielen Frauen die KFD-Gemeinschaft noch nicht bekannt ist. Getreu dem Jahresmotto sollten sich möglichst viele auf den Weg machen, um einander kennenzulernen und in der KFD mitzuwirken. Doch dazu müssten beide Seiten – Mitglieder und Leitungsteam sowie die bisher noch abseits stehenden Frauen – den ersten Schritt machen. „Denn wer etwas erreichen will, der sucht Wege – wer aber etwas vermeiden will, der sucht Gründe“, lautete die klare Aussage von Heide Laumeier. Mit Blick auf den KFD-Bundesverband resümierte sie: „Der Mut zu neuen Wegen hat mit der dreijährigen Werbekampagne reiche Früchte getragen.“ Mehr als 32 000 Frauen hätten als Neumitglieder gewonnen werden können.

Nette Gespräche führten die Mitglieder im Saal Pütt‘s anschließend bei Kaffee und Kuchen – der gemütlich-heitere Teil des Nachmittags war damit eingeläutet. Als sich der Vorhang der kleinen Bühne des Theaters öffnete, gab es reichlich Anlass zum Schmunzeln und Lachen. Die Gäste erlebten beim Sketch „Bauer sucht Frau“ im 35 Jahre und 84 Monate alten Hannes ein Prachtexemplar. Wenn drei Menschen miteinander sprechen, sich aber nicht verstehen, kann das nicht gut gehen. Davon konnten sich die Zuschauer bei einer Bewerberin im Theater überzeugen. Mit dem Lied „Dreimal täglich Eierlikör“ erklärten die Frauen des Leitungsteams, dass die „wahre Schönheit von innen kommt“. Viel Spaß gab es auch, als eine betagte Frau „ein Bildken im Postkartenformat“ von sich machen lassen wollte. Den krönenden Abschluss setzte ein Ehemann, der seine höchst engagierte, aber unter der Trockenhaube sitzende Frau unterstützen wollte.

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